Liberty tauscht Japan gegen Europa

Der US-Medienkonzern Liberty Global will sich nach einem FAZ-Bericht aus Japan zurückziehen, um sein Europa-Geschäft auszubauen. Liberty ist künftiger Besitzer des deutschen Kabelbetreibers Unitymedia. Die EU-Kommission hat diese Übernahme jetzt genehmigt.

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Wie die FAZ meldet, hat Liberty für 4 Milliarden Dollar die Beteiligung an einem japanischen Telekom-Anbieter abgegeben, um sich auf seine "Kenmärkte" in Europa zu konzentrieren. Dort gibt es laut dem Vorstandsvorsitzenden Mike Fries "strategische Konsolidierungschancen".
 Für Unitymedia wird Liberty 3,65 Milliarden Euro zahlen. Die EU-Kommission hat die Übernahme genehmigt, die 6,4 Millionen Haushalte in Hessen und Nordrhein-Westfalen betrifft. Insgesamt erreicht Liberty jetzt weltweit mehr als 40 Millionen Haushalte.

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