DLD-Auftakt mit Überraschungsgästen

Am ersten Tag bei Burdas Digital-Life-Design-Kongress (DLD) sah man viele alte Bekannte und einige Überraschungsgäste. Den Aenne Burda Prize in diesem Jahr durfte Mitchell Baker von der Mozilla Foundation entgegennehmen. Überreicht wurde er von Hubert Burdas Tochter Elisabeth. Später beim Dinner mit dem Verleger gab es dann noch den einen oder anderen Überraschungsauftritt. U. a. vom Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski und Star-Geiger David Garrett.

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Die Gästeliste des abendlichen Chairman-Dinners, zu dem Burda und sein Co-Chairman Yossi Vardi geladen hatten, umfasste so ziemlich die ganze Medienprominenz der Republik. Neben den Rednern und Panelteilnehmern des DLD ließ sich auch Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski blicken und nahm am Tisch des Verlegers Platz. Sein Aufritt sorgte für einiges Geraune bei den Gästen.

Helmut Markwort war gemeinsam mit Lebensgefährtin und Bunte-Chefin Patricia Riekel anwesend und nahm Gratulationen für den neu gestalteten Focus entgegen. Die Diskussion um seinen Abgang und das Antreten seines Nachfolgers Wolfram Weimer war für einen Abend vergessen.

Getreu Burdas Motto „Connect the unexpected“ gab es zwischen den Gängen Programmpunkte, die man so nicht unbedingt auf einem Internet-Kongress erwartet hätte. Bergsteiger-Legende Reinhold Messner hielt einen Vortrag, in dem er seine Erfahrungen bei der Erstbesteigung des Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff schilderte. Ein Roboter spielte Xylophon (!) und zum Abschluss gab Star-Geiger David Garrett noch einen umjubelten Kurz-Auftritt.

Der DLD wirkte einmal mehr wie eine Art Familientreffen der Web- und Medienbranche. Die Familie des Verlegers war folgerichtig auch wieder präsent. Hubert Burdas Tochter Elisabeth überreichte den Aenne Burda Award an Mitchell Baker, Chairman der Mozilla-Foundation, die den Web-Browser Firefox entwickelt. Der Auftritt fand nicht zuletzt deshalb Beachtung, weil Hubert Burda selbst vor kurzem verkündet hatte, dass seine beiden Kinder Jacob und Elisabeth eines Tages sein Erbe antreten sollen. Ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierte die Verlegerin in spe sympathisch und souverän.

Der Herr Papa hatte zu Beginn der Veranstaltung gleich klargestellt, dass die Gretchenfrage nach dem Geldverdienen im Web für ihn immer noch nicht geklärt ist. "Still lousy pennies" würden dort verdient, rief er ins Publikum und recycelte damit seinen berühmt gewordenen Ausruf vom vergangenen Jahr, im Web verdiene man nur "lächerliche Pfennige".

Ansätze, wie sich dies vielleicht ändern lässt und wie das Internet die Gesellschaft beeinflusst und verändert, sollen die zahlreichen Vorträge und Panels am zweiten und dritten DLD-Tag geben.

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