Die meisten US-Journalisten nutzen Social Media

Für ihre Recherchen nutzen 89 Prozent der US-Journalisten Blogs, 65 Prozent greifen auf Social Networks zurück, 52 auf Mirco-Blogging-Angebote. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Medienmonitoring-Anbieters Cision.

Anzeige

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Strategic Public Relations der George Washington Universität wurde untersuchtm, in welcher Form Reporter und Redakteure in den USA Social Media-Dienste für ihre Arbeit nutzen. Das Ergebnis laut Pressemitteilung: "Die deutliche Mehrzahl nutzt das Web 2.0, um Informationen, Geschichten und Hintergründe zu recherchieren."

So begeistert die meisten Medien-Profis die Web 2.0-Angebote nutzen, so kritisch stehen sie ihnen auch gegenüber: 84 Prozent aller Befragten gaben an, dass Social Media-Quellen „wenig“ oder „viel weniger“ glaubwürdig sind als traditionelle Medien. Die Untersuchung kam zu dem Schluss, "dass es den Social Media an Faktenüberprüfung, Verifizierung und redaktionellen Standards mangele, behaupteten 49 Prozent der Befragten."

„Für klassische Medien stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob sie Social Media für Recherche und Berichterstattung nutzen. Vielmehr geht es darum, ob sie Informationen aus diesen Kanälen als vertrauensvoll bewerten“, sagt Heidi Sullivan, Vice President of Research bei Cision. „Hier herrscht eindeutig noch Zurückhaltung. Fest steht, die neuen Kanäle und Plattformen ergänzen die Recherchearbeit von Journalisten, genießen aber noch nicht das Vertrauen wie primäre Quellen mit überprüfbaren Fakten und traditionell erprobten Methoden.“

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige