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Knapper Quoten-Sieg für die Bundesliga

An einem recht fernsehkonsum-armen Tag holte sich der Rückrunden-Start der Bundesliga den Sieg im jungen Publikum. 2,07 Mio. reichten der Übertragung im Ersten dafür aus, damit platziert sich das Spiel zwischen den Bayern und Hoffenheim aber nichtmal unter den 50 erfolgreichsten Sendungen des bisherigen Monats Januar. Hinter dem Match folgt ein RTL-Quartett, angeführt von "GZSZ" und "Wer wird Millionär?", im Gesamtpublikum schlug "Der Staatsanwalt" den Fußball.

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Der Freitag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Der Marktanteil des Bundesliga-Livespiels lag im jungen Publikum damit bei 16,3%. Zum Vergleich: Im August sahen das Eröffnungs-Match der Hinrunde etwa 300.000 junge Zuschauer weniger. Im Ersten profitierten auch die angrenzenden Sendungen von den guten Quoten: Die 20-Uhr-"Tagesschau" holte sich mit 1,28 Mio. 11,9%, die "Sportschau"-Moderationen kamen mit 1,41 Mio. auf 11,9% und die Halbzeit-"Tagesthemen" erzielten mit 1,59 Mio. 12,3%. Schärfster Verfolger war wie erwähnt RTL: "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" landete mit 2,05 Mio. 14- bis 49-Jährigen (20,1%) hauchdünn hinter dem Fußball, "Wer wird Millionär?" kam mit 2,03 Mio. und 16,9% auch nicht viel weiter dahinter ins Ziel. "Die ultimative Chart Show" belegt mit soliden Werten von 1,93 Mio. und 17,2% Platz 4, "RTL aktuell" mit 1,65 Mio. und 19,3% Rang 5.

Zufrieden kann auch ProSieben mit seinen 20.15-Uhr-Zahlen sein: Die oft wiederholte Sci-Fi-Komödie "Evolution" zogen 1,63 Mio. Werberelevante der Konkurrenz vor – gute 13,1%. Die Free-TV-Premiere von "Walking Tall – Lone Justice" stürzte um 22.10 Uhr hingegen ab: 0,75 Mio. reichten hier nur noch für schwache 7,3%. Sat.1 blieb den gesamten Abend lang bei enttäuschenden Zahlen hängen. So erzielte die "Schillerstraße" mit gerade mal 1,03 Mio. jungen Zuschauern nur 8,5%, die "Ladykracher" kamen auf 9,2% und "Pastewka" auf ebenfalls unbefriedigende 10,2%. Ganz übel sah es für "Die Oliver Pocher Show" aus: Nur 0,70 Mio. 14- bis 49-Jährige waren um 22.20 Uhr dabei: 6,4%.

Ordentliche Werte erkämpfte sich hingegen das ZDF im jungen Publikum: Die Staffelstarts von "Der Staatsanwalt" und "SOKO Leipzig" erreichten in der Prime Time mit 1,00 Mio. bzw. 1,22 Mio. jungen Krimifans 8,0% und 9,8%, der Biathlon-Weltcup kam am Vorabend mit 1,08 Mio. sogar auf glänzende 14,5%. In der zweiten Privat-TV-Liga holte sich Vox-Serie "CSI: NY" die höchste Zuschauerzahl: 1,12 Mio. sahen um 20.15 Uhr zu (9,3%). Der Auftakt neuer "The Closer"-Episoden enttäuschte im Anschluss hingegen: mit 0,92 Mio. und 7,1%. Bei RTL II kam "Big Brother" unterdessen wieder auf sehr gute 9,7%, "Schindlers Liste" im Abendprogramm auf 8,6% und "Full Metal Jacket" am späten Abend auf 13,0%. Bei kabel eins blieb "Ghost Whisperer" bei desaströsen 3,6% hängen, "Cold Case" kletterte danach zunächst auf 5,1% und dann auf solide 6,1%.

Der Freitag im Gesamtpublikum:
Insgesamt muss sich der Fußball mit Platz 2 zufrieden geben, das Geschehen an der Spitze der Tages-Tabelle war aber ähnlich eng wie im jungen Publikum. So gewann "Der Staatsanwalt" des ZDF mit 5,87 Mio. Zuschauern vor dem Fußball des Ersten und RTL-Quiz "Wer wird Millionär?", die sich beide identische 5,84 Mio. Seher erkämpften. Ebenfalls noch über die 5-Mio.-Marke sprangen die "SOKO Leipzig" (5,31 Mio.), die 20-Uhr-"Tagesschau" (5,15 Mio.) und die Biathlon-Staffel der Damen, die um 17.20 Uhr mit 5,03 Mio. Fans 24,6% einfuhr.

Abseits der großen drei Sender holte sich Sat.1-Serie "Niedrig und Kuhnt" die meisten Zuschauer: 2,90 Mio. – mehr Publikum gab es in keiner ARD/ZDF/RTL-feindlichen Prime Time. Dort, also im Abendprogramm, kam "Evolution" (ProSieben) auf 2,34 Mio. Zuschauer, "CSI: NY" (Vox) auf 2,02 Mio., "Pastewka" (Sat.1) auf 2,01 Mio. und "Schindlers Liste" (RTL II) auf 1,57 Mio. – sie landeten aber allesamt unter ferner liefen.

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