AFP-Apps mit Hintergedanken

Die Süddeutsche beleuchtet die Hintergründe der kostenpflichtigen Smartphone-Applikationen der französischen Agentur AFP: Das kostenpflichtige Tool wird zwar nicht auf französisch angeboten, um die einheimischen Zeitungen – wie bei der dpa zugleich Besitzer und Kunden des Dienstes – nicht zu verärgern. Über eine "White Label"-Lösung bietet AFP den Verlagen aber an, eigene Inhalte für das mobile Internet unterzubringen.

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"Wir haben die Hoffnung, dass bei der Gelegenheit Inhalte von uns dazugekauft werden", sagt Clemens Wortmann, Geschäftsführer von AFP Deutschland, der SZ-Autorin Claudia Tieschky. Angeblich soll der Preis für die Technik geringer werden, wenn ein Kunde dazu auch AFP-Inhalte bucht.
Anders als dpa und ddp bietet die AFP ihre Inhalte auch für das Internet nicht auf französisch an, um ihre Kunden zu schützen. Die iPhone-App der Agentur kostet zunächst einmalig 1,59 Euro und ist auf Englisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch erhältlich.

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