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PC-Abgabe: Millionen für VG Wort

Die auch für Journalisten tätigen Urheberrechts-Verwertungsgesellschaften VG Wort und VG Bild-Kunst feiern einen "Durchbruch": Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich eine Gruppe großer PC-Hersteller schon im Dezember mit den Gesellschaften auf die Höhe der seit Jahren umstrittenen Abgabe für "kopierfähige" Geräte geeinigt. Bei Computern mit eingebautem Brenner werden demnach 13,65 Euro fällig - und in der Regel auf den Verkaufspreis aufgeschlagen.

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Der Streit um Höhe und Berechnungsgrundlagen der Abgabe hatte auch Gerichte beschäftigt – und wird dies womöglich weiterhin tun. Wie Heise online berichtet, wurde die Vereinbarung von Herstellern des frisch gegründeten Bundesverbands Computerhersteller e.V. (BCH) getroffen, während viele – überwiegend kleinere – Hersteller, die in der Bitkomm organisiert sind, sie weiterhin ablehnen. Auch der BCH erklärte allerdings, eine "grundsätzliche Modernisierung des Urheberrechts und seine Anpassung an das digitale Zeitalter" stehe nach wie vor aus.
Zu den BCH-Mitgliedern zählen Branchengrößen wie Acer, Fujitsu, Hewlett-Packard, IBM, Medion, Samsung und Sony, die rückwirkend bis 2002 zur Kasse gebeten werden. In den letzten sechs Jahren war eine "Brenner-Abgabe" unter 10 Euro abgeführt worden. Die Verwertungsgesellschaften, organisiert in der bei der GEMA angesiedelten Zentralstelle für private Überspielrechte (ZPÜ), hatten ursprünglich 18 Euro je Rechner gefordert.

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