MEEDIA schafft die Print-Gänsefüßchen ab

Vielleicht haben Sie es schon gemerkt: MEEDIA verzichtet auf eine althergebrachte Tradition und schreibt Printtitel ab sofort nicht mehr in Anführungszeichen. Der Grund: Die "Gänsefüßchen" haben sich nach Ansicht der Redaktion im Webzeitalter überlebt und stiften eher Verwirrung, als dass sie Klarheit beim Lesen verschaffen.

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Früher hieß es der "Spiegel" oder die "Bild". Das war praktisch, denn dann wusste man, dass es sich zum Beispiel nicht um einen Spiegel handelte, sondern eben um DEN Spiegel. Durch das Internet bekam der Spiegel aber auch eine Website, und die hieß von Anfang an nicht "Spiegel Online", sondern Spiegel Online. Wenn vom Gesamtunternehmen die Rede ist, heißt es: die Spiegel-Gruppe, auch ohne Anführungsstriche.
Ebenso wenig schlüssig schien die Regelung, einerseits von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu schreiben, in Kurzform dies allerdings von der FAZ ohne Anführungsstriche zu tun und gleichzeitig die "Welt am Sonntag" zur "WamS" in "Tüddeln" zu straffen. Deshalb wird MEEDIA künftig alle Printtitel ohne Anführungsstriche schreiben und diese nur TV-Sendungen vorbehalten, um falsche Schlüsse zu vermeiden: Raus aus den Schulden wollte RTL schon immer.

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