NZZ sieht Schweizer Verleger ratlos

Die Verleger und Chefredakteure der Schweizer Medien haben nach Eindruck der "Neuen Zürcher Zeitung" bei ihrer traditionellen Dreikönigstagung in Zürich einen ratlosen Eindruck gemacht. Im Mittelpunkt der Gespräche standen "Paid Content" und "Newsroom", Stichworte, die in der Schweiz anscheinend mit leichter Verspätung aufkommen. Googles Schweiz-Chef Andreas Schönenberger belebte das Treffen mit der Beteuerung, sein Unternehmen sei nicht Gegner, sondern Partner der Verlagshäuser.

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Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Presse, nahm etwa die Rolle ein, die in Deutschland Springer-Chef Mathias Döpfner ausfüllt: Als Warner vor um sich greifendem Defätimsus. "Wir sind eine Branche der Abonnement-Verkaufs-Verhinderer geworden", sagte er laut "NZZ": "Was wir tun, ist dumm!"

Google-Vertreter Schönenberger brachte erwartungsgemäß Tablet-PCs und E-Reader als Vertriebswege ins Gespräch und verriet, Google arbeite an entsprechenden Geräten. Damit allerdings griff er offiziellen Verlautbarungen seines Hauses, das gerade mit dem Smartphone "Nexus One" sein erstes Stück Hardware vorstellt, weit voraus.

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