Lutz Mamor verteidigt „Tagesschau“-App

Die kommende Ausgabe der "Zeit" beschäftigt sich mit der geplanten iPhone-Applikation der "Tagesschau". So zitiert die Wochenzeitung den Intendanten des Norddeutschen Rundfunks, Lutz Marmor, dass die Nachrichten-App den Markt für bezahlbare Applikationen nicht kaputt mache. "Zumal sich das Angebot der Tagesschau von dem der 'Bild' nicht nur inhaltlich stark unterscheiden wird. Unser Schwerpunkt liegt auf dem, was wir am besten können: bewegte Bilder."

Anzeige

Der Intendant lässt es sich nicht nehmen, die Rechnung von Mathias Döpfner zu zerpflücken, nach der die "Tagesschau"-App für den Verlust von tausenden Arbeitsplätzen verantwortlich sein könnte. „Wenn man die Jahreskosten eines solchen Arbeitsplatzes mit 40.000 bis 50.000 Euro bewertet, müssten Sie zur Refinanzierung von 1000 Arbeitsplätzen auf 40 bis 50 Millionen Umsatz mit den Apps kommen.“ Das halte er für unrealistisch. „Ich habe Verständnis für Sorgen der anderen Seite, aber eine App ist wie ein Tropfen Wasser im Ozean des Internets. Sie wird nicht marktentscheidend sein“.

Weiter berichtet die "Zeit", dass der NDR – nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Staatssekretärs Martin Stadelmaier – die geplante Applikation einem Dreistufentest unterziehen muss.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige