Tele Columbus wird verkauft

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus wechselt den Besitzer. Wie die "FTD" berichtet, geht das Unternehmen für 2,5 Millionen Euro an ein Gläubigerkonsortium. Damit ist die Insolvenzgefahr vorerst abgewendet. Die neuen Besitzer sind unter anderem Hedgefonds sowie die Bank of Ireland.

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Die Finanzinvestoren Scott Lanphere und Robert Fowler geben dem Bericht zufolge die Kontrolle über Tele Columbus ab. Das Konsortium habe sich zudem bereit erklärt, weitere Finanzmittel zur Verfügung zu stellen falls nötig. Orion Cable, die Muttergesellschaft von Tele Columbus, hatte das Tochterunternehmen ursprünglich am Mittwoch im Berliner Hotel Inter Continental versteigern wollen. Die Auktion wurde jedoch offenbar kurzfristig abgesagt.
Der Verkauf wird im neuen Jahr tiefgreifende Auswirkungen auf den deutschen Kabelmarkt nach sich ziehen. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Konsortium Tele Columbus wieder verkauft. Interessiert ist insbesondere die Konkurrenz: Kabel Deutschland, Unitymedia sowie Telekommunikationskonzerne wie Vodafone oder Telefónica.

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