Studie: Zeitungssterben beeinflusst Demokratie

Zwei Forscherteams aus den USA ist es mithilfe einer empirischen Studie gelungen, einen Zusammenhang zwischen dem Zeitungssterben und dem politischen Leben in einer Region herzustellen. Wie Handelsblatt.de berichtet, untersuchten die Princeton-Wissenschaftler Sam Schulhofer-Wohl und Miguel Garrido dazu ein Gebiet im US-Bundesstaat Kentucky.

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2007 wurde in dieser Region die Tageszeitung "Cinncinnati Post" eingestellt, fortan war das Blatt "Cinncinnati Enquirer" die einzige Tageszeitung in der Region. Die Forscher stellten fest, dass die "Post" sich in ihrer Berichterstattung intensiver mit einigen Gegenden beschäftigt hatte, als es der "Enquirer" getan hatte. Schulhofer-Wohl und Garrido fanden heraus, dass in den Orten, über die die "Post" umfangreicher berichtet hatte, die Wahlbeteiligung nach dem Einstellen der Zeitung zurückging.
Die Ergebnisse wurden in einer Langzeituntersuchung durch Wissenschaftler der Universitäten Chicago und Harvard bestätigt.  

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