Q3: Blackberry weiter vor dem iPhone

Aller Unkenrufe zum Trotz: Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im abgelaufenen Quartal erneut einen Rekord verbuchen können und dabei die Analystenschätzungen weit hinter sich gelassen. Mehr noch: Erstmals in der Geschichte des kanadischen Unternehmens konnte der Smartphone-Hersteller mehr als zehn Millionen Blackberrys in einem Dreimonatszeitraum absetzen. Die Aktie haussiert nachbörslich.

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Aller Unkenrufe zum Trotz: Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im abgelaufenen Quartal erneut einen Rekord verbuchen können und dabei die Analystenschätzungen weit hinter sich gelassen. Mehr noch: Erstmals in der Geschichte des kanadischen Unternehmens konnte der Smartphone-Hersteller mehr als zehn Millionen Blackberrys in einem Dreimonatszeitraum absetzen. Die Aktie haussiert nachbörslich.

Dass die Analystenzunft schon mal zünftig daneben liegen kann, ist nichts Neues an der Börse. Bemerkenswert sind die Verfehlungen der hochbezahlten Volkswirte dennoch immer wieder. Den jüngsten Faux Pas leistete sich die französische Société Générale.

Wie Andy Perkins vorrechnet, könnte der harte Wettbewerb auf dem Smartphone-Markt seine Spuren im Ausblick zu den jüngsten Geschäftsergebnissen von Research in Motion (RIM) hinterlassen haben. Bis auf 38 Dollar könnte das Papier einbrechen, befand Perkins in seiner Verkaufsempfehlung.

RIM knackt die 10-Millionen-Grenze bei verkauften Blackberrys

Nichts davon war jedoch nach Handelsschluss erkennbar, als RIM seine Quartalszahlen für den Dreimonatszeitraum September bis November vorlegte, die alle Markterwartungen übertrafen. Statt der erwarteten 1,04 Dollar je Aktie verdiente der kanadische Smartphone-Hersteller 1,10 Dollar je Anteilsschein oder 628 Millionen Dollar. Das entsprach einer Gewinnsteigerung von stattlichen 58 Prozent.

Auch die Umsätze lagen deutlich über den Markterwartungen. Statt der prognostizierten 3,78 Milliarden Dollar erlöste RIM tatsächlich 3,92 Milliarden Dollar. Das entsprach einem Sprung von 41 Prozent. Noch beeindruckender: Auch die Anzahl der verkauften Blackberrys lag deutlich über den Konsensschätzung und durchbrach erstmals die 10-Millionen-Grenze.

Ausblick elektrisiert Börsianer

Zuguterletzt überzeugt auch der Ausblick auf das laufende Geschäftsquartal, der vor allem mit einer Gewinnschätzung von 1,27 Dollar je Aktie weit über den Erwartungen der Wall Street lag, die noch von 1,12 Dollar ausgegangen war. Die Umsätze sollen bei 4,3 Milliarden statt der erwarteten 4,11 Milliarden Dollar liegen.

Börsianer honorierten die starken Unternehmensdaten und guten Aussichten und schickten die RIM-Aktie nach Handelsschluss um mehr als 12 Prozent auf 71 Dollar nach oben. Damit ist Kursziel der Société Générale fast um 90 Prozent überboten.

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