OWM begrüßt Richterspruch

Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) bezeichnet den heute ergangenen Richterspruch des Oberlandesgerichts München als "wichtigen Schritt für mehr Transparenz im Mediageschäft". In dem Berufungsverfahren zwischen der Mediaagenturgruppe Aegis Media und dem Unternehmen Danone wurde die Mediaagentur Carat dazu verpflichtet, dem Kunden gegenüber Rückvergütungen zwischen den Jahren 2003 bis 2005 offenzulegen.

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Diese Pflicht zur Auskunft umfasst auch die mit Carat verbundenen Unternehmen wie etwa die Einkaufsgesellschaft der Agenturgruppe Aegis Media Central Services. Die Auskunftspflicht umfasst laut Gericht u.a. Naturalrabatte und Freispots, Agenturrückvergütungen und Kickbackzahlungen sowie sonstige Vergünstigungen, die nicht ausschließlich kundenbezogen gewährt wurden. Für die Werbung treibenden Unternehmen in Deutschland ist dieses Urteil ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz im Mediageschäft. Hierzu der OWM-Vorsitzende Uwe Becker: "Erstmals hat ein Gericht damit das Recht des Kunden bestätigt, Einsicht in die Agenturrückvergütungen nehmen zu können. Wir begrüßen dieses Urteil ausdrücklich und gratulieren unserem Mitgliedsunternehmen Danone."

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