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„Supertalent“ schlägt „Schlag den Raab“

Mit klarem Vorsprung hat das Finale der RTL-Castingreihe "Das Supertalent" den Quoten-Samstag für sich entschieden. 7,36 Mio. sahen insgesamt zu, darunter 4,09 Mio. 14- bis 49-Jährige - Platz 1 in beiden Zuschauergruppen und eine Verbesserung gegenüber der vorigen Staffel im Jahr 2008. Erstaunlich: Die Entscheidung sahen um 00.20 Uhr nur noch 4,88 Mio. bzw. 2,99 Mio. Doch auch diese Sendung lag damit vor dem ProSieben-Konkurrenten "Schlag den Raab", der mit 2,50 Mio. jungen Zuschauern ins Ziel kam.

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Der Samstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Damit kann ProSieben aber ebenfalls sehr zufrieden sein. Der Marktanteil der Raab-Show lag bei 21,3% und die Werte waren deutlich besser als bei der letzten Ausgabe Ende Oktober, als rund eine halbe Million weniger Werberelevante dabei waren – auch damals lief "Schlag den Raab" gegen "Das Supertalent". Die 2,50 Mio. jungen Zuschauer reichten aber nur für Platz 3 in der Samstags-Wertung, denn die beiden "Supertalent"-Shows lagen klar davor. Bemerkenswert sind auch die Marktanteile des RTL-Duos: Das Finale erreichte im jungen Publikum 31,8%, die Entscheidung zu später Stunde sogar 41,0% – auch wenn deutlich weniger Leute dabei waren.

Das RTL-Format "Die 10 schrägsten Supertalent-Kandidaten" war dabei ein offensichtlich gut passender Pausenfüller: 2,46 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen um 23.25 Uhr zu – ein Marktanteil von 25,3% und Platz 4 knapp hinter "Schlag den Raab". Und selbst "Mario Barth präsentiert: Die besten Comedians Deutschlands" schob sich um 1.10 Uhr nachts mit 1,16 Mio. und 28,2% noch in die Tages-Top-20. Das zuschauerstärkste Nicht-RTL-ProSieben-Programm kam am Samstag vom Ersten: Die Bundesliga-"Sportschau" verfolgten ab 19 Uhr 1,90 Mio. 14- bis 49-Jährige (20,6%), die 20-Uhr-"Tagesschau" danach 1,78 Mio. (17,2%).

Um 20.15 Uhr setzte sich hingegen das ZDF im öffentlich-rechtlichen Zweikampf durch: Den Krimi "Stubbe – Von Fall zu Fall" zogen 1,05 Mio. 14- bis 49-jährige Krimifans der Konkurrenz vor – ein guter Marktanteil von 8,2%. Im Ersten lief parallel dazu die Komödie "Liebling, weck die Hühner auf", die mit 0,88 Mio. auf immerhin solide 6,9% kam. Geschlagen wurden beide Filme noch von Sat.1: Dort sprang der Weihnachtsfilm "Das Wunder von Manhattan" mit 1,44 Mio. 14- bis 49-Jährigen auf ähnlich solide 11,0%. Angesichts der starken Show-Konkurrenz ein Erfolg.

Die Verlierer des Abends stammen eindeutig aus der zweiten Privat-TV-Liga. Dort, also bei den Sendern Vox, RTL II und kabel eins, erreichte niemand in der Prime Time Normalniveau. So blieb der Vox-Film "Just Friends – No Sex" mit 0,80 Mio. Werberelevanten bei 6,2% hängen, RTL II kam mit "10.5 – Die Erde bebt" nicht über 5,0% hinaus und bei kabel eins blieben die Serien "Without a Trace", "Eleventh Hour" und "Numb3rs" bei 3,2% bis 5,2% hängen.

Der Samstag im Gesamtpublikum:
Auch insgesamt gewann wie eingangs erwähnt "Das Supertalent". 7,36 Mio. (23,3%) verfolgten das Finale bei RTL. Im Gegensatz zum jungen Publikum belegt die nächtliche Entscheidungs-Show allerdings nicht Rang 2, sie kam mit ihren 4,88 Mio. Sehern nur auf den sechsten Platz. Dazwischen schoben sich einige öffentlich-rechtliche Programme. Das erfolgreichste war dabei die 20-Uhr-"Tagesschau" mit 6,79 Mio. Zuschauern, um 20.15 Uhr besiegte aber wie bei den 14- bis 49-Jährigen das ZDF die ARD: 6,28 Mio. sahen "Stubbe – Von Fall zu Fall", nur 3,93 Mio. "Liebling, weck die Hühner auf".

Starke Zahlen gab es abseits der Prime Time auch wieder für die Biathlon-Übertragungen: 3,52 Mio. (26,4%) sahen um 14.15 Uhr den Herren-Sprint, 2,38 Mio. (29,2%) um 10 Uhr morgens den Damen-Sprint. Der Boxkampf von Jürgen Brähmer hatte es schwerer: 3,35 Mio. reichten um 23.50 Uhr aber dennoch für gute 19,1%. Abseits der großen drei Sender holte sich ProSieben mit "Schlag den Raab" die besten Werte: 3,51 Mio. bzw. 12,8%. Sat.1 blieb mit "Das Wunder von Manhattan" hingegen bei 2,77 Mio. bzw. 8,4% hängen.

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