„Miami Herald“ bittet um Online-Spenden

Der renommierte "Miami Herald" bittet seine Online-Leser um freiwillige Unterstützung: Am Ende jedes Artikels führt ein Link zu einem Formular, über das per Kreditkarte ein beliebiger Betrag gespendet werden kann. Der Verlag hat sich nach gründlichen Studien gegen "Paid Content" und für das Werben um Unterstützung entschieden.

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Ein AP-Text, den der "Herald" statt eines Editorials verwendet, erläutert die Aktion: Das Blatt habe in den vergangenen Jahren bereits hunderte Stellen gestrichen, die Auflage im letzten Jahr um 25 Prozent auf 163.000 an Wochentagen gefallen. 
Eine vom Verlag McClatchy beauftragte Expertengruppe studierte Bezahl-Modelle in aller Welt, empfahl am Ende aber den "Donation"-Link. Die Webseite hat nach eigenen Angaben fünf Millionen Besucher pro Monat.

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