G+J vermarktet „Cicero“ und „Monopol“

Zuwachs für das Vermarktungs-Portfolio von Gruner + Jahr: Ringier Deutschland überträgt mit Wirkung zum 1. Januar 2010 die Vermarktung seiner Premium-Magazine "Cicero" und "Monopol" an G+J Media Sales. Bisher war IQ Media, Tochter der Verlagsgruppe Handelsblatt, für den Anzeigenverkauf der beiden Titel zuständig. Gruners Sales-Chef Guido Modenbach: "Mit den anspruchsvollen Premium-Magazinen baut G+J Media Sales nach der Neustrukturierung wie angekündigt gezielt sein Mandantengeschäft auf."

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Das Magazin für die konservative Elite, "Cicero", hat sich als kleiner, aber feiner Zeitschriftentitel auf dem deutschen Markt etabliert. Das von Bald-"Focus"-Chef Wolfram Weimer konzipierte Heft konnte bisher 16-mal in Folge die Auflage gegenüber dem Vorjahresquartal steigern. Derzeit beträgt die verkaufte Auflage
81.032 Ex (IVW 3/09). Die Reichweite pro Ausgabe liegt bei 318.000
Lesern (AWA 2009). Cicero konnte unter den Entscheider-Titeln den
größten prozentualen Reichweitenzuwachs in der LAE 2009 ausweisen.
"Monopol", das Magazin für zeitgenössische Kunst, wurde 2004 von
Florian Illies und Amélie von Heydebreck gegründet und nach dem Kauf
durch Ringier Deutschland 2006 auf eine monatliche Erscheinungsweise
umgestellt. Die Auflage liegt bei etwa 35.000 verbreiteten
Exemplaren.
Guido Modenbach ist überzeugt: "Mit Cicero und Monopol verbreitern wir unser Qualitäts-Portfolio und erhöhen unsere Marktrelevanz." Martin Paff, Geschäftsführer Ringier Deutschland, hält den Vermarkterwechsel für den richtigen Schritt, "um 2010 unsere ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen".

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