November bringt Werbeumsatz-Plus

Im November haben die deutschen Medien brutto mehr Geld mit Werbung umgesetzt als im Vorjahresmonat. Laut aktueller Zahlen von Nielsen Media Research stiegen die Umsätze um 3,6%. In der Jahres-Gesamtwertung bleibt unter dem Strich aber ein Minus stehen.

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Dieses Minus liegt zwar nur noch bei 1,3%, doch zu den Nielsen-Zahlen muss einschränkend immer hinzugesagt werden, dass es sich um Brutto-Umsätze handelt. Sprich: Rabatte, wie sie in Krisenzeiten noch stärker gewährt werden, sowie Freispots, Eigenwerbung oder Gegengeschäfte werden von Nielsen allesamt als voll bezahlte Werbung gewertet. Das tatsächliche Minus bei den Geldern, die wirklich in den Kassen der Verlage, Sender, etc. ankommen, dürfte also deutlich dramatischer ausfallen.

Der Verlierer des Jahres ist aber auch bei Nielsen die Publikumszeitschriften-Branche: 3,09 Mrd. Euro setzten die gewerteten Magazine von Januar bis November brutto mit Werbung um – ein heftiger Rückgang von 13,8%. Ebenfalls deutlich im Minus sind die Fachzeitschriften (-8,2%) und das Kino (-8,8%). Sogar zulegen konnten laut Nielsen 2009 die Zeitungen (+1,2%), das Fernsehen (+1,5%), das Radio (+1,2%) und die Plakatwerbung (+12,8%). Aber wie gesagt: die Nielsen-Zahlen sind immer mit Vorsicht zu genießen.

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