„Focus“ trennt sich von Karl-Heinz Steinkühler

Das Burda-Magazin "Focus" kommt künftig ohne seinen langjährigen Düsseldorfer Bürochef Karl-Heinz Steinkühler aus. Wie MEEDIA am Freitagnachmittag erfuhr, hat sich Burda von dem seit 1995 für den "Focus" arbeitenden Journalisten getrennt. Über Hintergründe der überraschenden Personalie ist zur Stunde noch nichts bekannt, Steinkühler hat in NRW einen sehr guten journalistischen Ruf.

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Zuletzt hatte Steinkühler u.a. mit einem kritischen Artikel über die WAZ-Mediengruppe und ihren Sparkurs für Diskussionen gesorgt. Der Artikel missfiel damals offenbar u.a. der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Ob das Aus für Steinkühler beim "Focus" allerdings mit dieser Sommerloch-Affäre zusammen hängt, erscheint fraglich. Ebenso wie die Vermutung des Blogs "Ruhrbarone", das Infomagazin wolle "kritische Berichterstattung im Vorfeld der Landtagswahl im kommenden Mai weitgehend unterbinden".

Steinkühler, 54, kam nach 18 Jahren bei der "Neuen Westfälischen", der "Rheinischen Post" und dem "Westfalen-Blatt" 1995 als Düsseldorfer Büroleiter zum "Focus". Was mit der nun führungslosen Düsseldorfer "Focus"-Außenstelle in Zukunft passieren soll, ist derzeit noch nicht bekannt.

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