„Popstars“ kommt nicht aus dem Mittelmaß

Die aktuelle Staffel der ProSieben-Casting-Soap "Popstars" wird nicht mehr zum großen Erfolg. Auch das Halbfinale, das am Dienstagabend live übertragen wurde, blieb mit 1,60 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 12,3% mitten im Mittelmaß hängen. Neben den RTL-Serien "CSI: Miami" und "Dr. House" erkämpfte sich auch das Sat.1-Weihnachtsmärchen "Es ist ein Elch entsprungen" mehr junge Zuschauer als die "Popstars": 2,04 Mio. sorgten hier für tolle 15,5%. Im Gesamtpublikum gewann unterdessen "In aller Freundschaft".

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Der Tagessieg im jungen Publikum ging diesmal nicht an "Dr. House", der sonst fast immer die Nase vorn hat, sondern an die Kollegen von "CSI: Miami". 2,65 Mio. sahen die Krimiserie, 2,61 Mio. die Arztserie. Auch die Plätze 3, 5 und 6 gehen mit "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", "Monk" und "RTL aktuell" nach Köln, einzig Sat.1-Film "Es ist ein Elch entsprungen" konnte die RTL-Armada durchbrechen und findet sich auf einem guten vierten Platz wieder. Die Marktanteile der fünf vorn platzierten RTL-Programme liegen allesamt in der Nähe der 20%-Marke – bei 19,9% bis 21,8%. Für Sat.1 ging es nach den 15,5% um 22.15 Uhr allerdings ein gehöriges Stück nach unten: Ulrich Meyers "Akte 09" blieb mit 11,4% aber ebenfalls noch über den Sendernormalwerten.

Über diesen Sendernormalwerten blieben zwar auch die "Popstars", doch 12,3% sind sicher nicht das, was sich der Sender für die Liveshow erhofft hatte. Die aktuelle Staffel wird definitiv nicht als eine der erfolgreichsten in die "Popstars"-Historie eingehen. Ein bisschen besser lief es im Anschluss für "Die TV Total Pokerstars.de-Nacht", die in der Nacht gute 13,4% einfuhr. Hinter den drei großen Privatsendern kam die ARD-Serie "In aller Freundschaft" als bestplatziertes Prime-Time-Programm ins Ziel: Immerhin 1,04 Mio. 14- bis 49-Jährige zogen die Serie der Konkurrenz vor – 7,7%. "Tierärztin Dr. Mertens" schaffte das nicht ganz: Sie blieb mit 6,5% im Mittelmaß hängen. Auch mit dem Finale wurde die ZDF-Reihe "Die Sternstunden der Deutschen" nicht mehr zum Hit: Im jungen Publikum reichten 0,55 Mio. nur für miese 4,2%. Kleiner Trost für das ZDF: Die "37 Grad"-Reportage "Herbert gegen den Rest der Welt" kam um 22.15 Uhr auf gute 7,9%.

Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga gewann diesmal nicht Vox, sondern RTL II. "Zuhause im Glück" schalteten dort um 20.15 Uhr 1,04 Mio. 14- bis 49-Jährige ein – 8,0%. Vox-Konkurrent "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" blieb parallel dazu hingegen bei schwachen 6,0% hängen. Auch um 22.20 Uhr blieb RTL II noch über den Sendernormalwerten: "Wunschkinder – Der Traum vom Babyglück" holte sich 7,2%. Auch hier wurde Vox geschlagen: Dort erzielte die "stern TV Reportage" nur 4,7%. Deutlich besser als zuletzt erging es den kabel-eins-Doku-Soaps: "Schluss mit Hotel Mama!" sprang um 20.15 Uhr auf ordentliche 6,1%, "Rosins Restaurants" sprang um 22.15 Uhr sogar auf richtig gute 6,9%. Einzig "Der Immobilienfürst" schwächelt weiterhin: Er erreichte um 21.15 Uhr nur miese 4,6%. Zuschauerstärkstes Programm der kleineren Sender war erneut "Unser Sandmännchen" im KI.KA mit 0,49 Mio. 14- bis 49-Jährigen (5,6%), in der Prime Time hatte Super-RTL-Film "Mami küsst den Weihnachtsmann" mit 0,41 Mio. und 3,1% die Nase vorn.
Der Dienstag im Gesamtpublikum:
Insgesamt gewann wie immer das ARD-Serien-Duo den Quotenkampf: "In aller Freundschaft" schalteten um 21.05 Uhr 6,23 Mio. Leute ein, "Tierärztin Dr. Mertens" kam zuvor schon auf 5,92 Mio. Seher. Die Marktanteile der beiden Serien lagen damit bei 19,4% und 18,2%. Bronze ging an das ZDF: "Die Rosenheim-Cops" waren das stärkste Vorabend-Programm des gesamten Tages – mit 4,82 Mio. Fans und 17,0%. Hinter "heute" und der 20-Uhr-"Tagesschau" folgt auf Rang 6 dann das bestplatzierte Privat-TV-Format: "CSI: Miami" erkämpfte sich 4,40 Mio. Zuschauer und 13,6%.

Überraschend geht es auf Platz 9 weiter: Sat.1-Weihnachtsmärchen "Es ist ein Elch entsprungen" schob sich mit 3,93 Mio. Leuten und guten 12,4% sogar vorbei an "Dr. House", dem mit 3,72 Mio. Zuschauern diesmal nur Rang 11 bleibt. Die "Popstars" hatten unterdessen überhaupt keine Chance: Mit gerade mal 1,92 Mio. Casting-Fans blieb der Reihe nur Platz 44 in den Dienstags-Charts. Beinahe hätte RTL IIs "Zuhause im Glück" (1,86 Mio.) sogar noch die Casting-Soap überholt. Bei den kleineren Sendern gewann das SWR Fernsehen den Kampf: Der "Tatort" erkämpfte sich um 20.15 Uhr 1,28 Mio. Zuschauer und gute 4,0%.

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