Google und „NYT“ starten Living Stories

Der Suchmaschinen-Riese Goolge reicht den klassischen Medienhäusern in den USA erneut die Hand. Die "New York Times" und die "Washington Post" sind Kooperationspartner bei einem neuen Online-Experiment: Living Stories präsentieren Nachrichten und Hintergründe zu einem Thema mittels einer Timeline als stetig aktualisiertes Projekt. Derzeit sind acht Stories online, darunter der Krieg in Afghanistan und die Football-Saison der Washington Redskins.

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Der Versuch ist augenscheinlich ein weiterer Schritt des Online-Unternehmens, den zunehmend Google-kritischen Verlagen auf ihrem eigenen Gebiet entgegen zu kommen. Die beiden beteiligten Zeitungen sind gleichermaßen renommiert und ökonomisch bedroht.
Google-Managerin Marissa Mayer hatte die Idee zu Living Stories im Sommer mehrfach erwähnt und als online-spezifische Form der Präsentation journalistischer Inhalte hervorgehoben. Der bestechende Grundgedanke ist offenbar, Einzelelemente eines Themas nicht unter verschiedenen URLs umständlich zu bündeln, sondern auf einer einzigen Webseite fortlaufend weiter zu pflegen. Kommende Diskussionen werden auch um die Frage kreisen, warum die Verlage dafür Google brauchen.

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