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Die neuen Zahlen der Online-IVW sind da

Mit einem Tag Verspätung wurden am Mittwochmorgen die November-Klickzahlen der IVW veröffentlicht. Erstmals weisen sie nun auch die neuen Kategorie-Visits und eine aufgeschlüsselte Nutzung nach In- und Ausland aus. Im Visits-Ranking führt natürlich weiterhin T-Online vor MSN und Yahoo. Dahinter verlor RTL.de 10,7% der Oktober-Visits, Computerbild.de ist mit einem Plus von 31,1% hingegen einer der größten Gewinner des Monats. Und: Bild.de kommt Spiegel Online immer näher.

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Für das wichtigste IVW-Kriterium, die Gesamt-Visits bleibt bekanntermaßen auch nach der Umstellung alles beim Alten (Zur Erinnerung hier nochmal alle Neuerungen der Online-IVW). Die Zahlen sind also weiterhin zu 100% vergleichbar mit denen aus der Vergangenheit. Für die größten Websites ging es im November etwas nach unten, allerdings ist das natürlich der Tatsache geschuldet, dass der Monat einen Werktag weniger hatte als der Oktober. Ein kleines Minus ist daher völlig normal und nicht schmerzhaft. Die Angebote, die im November sogar zulegen konnten, dürfen daher umso mehr feiern, denn das Plus würde auf den Tag umgerechnet noch größer ausfallen. Innerhalb der Top Ten betrifft das drei Angebote: das T-Online-Website-Konglomerat gewann 6,3% Visits hinzu, die Nachrichten-Anbieter Spiegel Online und Bild.de legten 4,4% bzw. 8,5% zu. Bild.de kommt mit inzwischen 117,21 Mio. Visits SpOn immer näher und könnte schon im Dezember an der langjährigen Nummer 1 der Nachrichten-Branche vorbeiziehen. Eine gesonderte IVW-Analyse zum Nachrichtenmarkt lesen Sie an dieser Stelle.

Der Blick auf die Top 25 nach Visits zeigt noch vier größere Gewinner: Chip Online verbesserte sich um 8,6%, StayFriends um heftige 22,4%, Kwick! um 15,1% und gutefrage.net um 10,9%. Größter Verlierer unter diesen Top-Websites war im November RTL.de, dessen Minus von 10,9% deutlich über das Normalmaß hinaus geht. Die komplette Top 25 sieht nun also so aus:

Im seit jeher heiß umkämpften Markt der sozialen Netzwerke bleibt StudiVZ trotz des 3,7%-Minus vorn, wer-kennt-wen.de überholt dahinter schülerVZ, die drei Kontrahenten liegen aber alle in einem relativ engen Rahmen zwischen 176 Mio. und 164 Mio. Visits auf den Rängen 4 bis 6. Der Aufstieg bon MeinVZ wurde im November erstmal gestoppt. Mit 110,19 Mio. Visits liegt man aber ebenfalls im normalen November-Verlust-Rahmen. Nicht gemessen werden bei der IVW weiterhin die Zahlen von Facebook, die in anderen Statistiken längst zur deutschen Nummer 1 geworden sind.

Auch das Verlierer-Ranking des Monats wird von einem sozialen Netzwerk angeführt: SchülerVZ verlor fast 8 Mio. Visits und liegt damit vor Wetter.com und StudiVZ. Prozentual gesehen sind die Verluste von Wetter.com unds Ashampoo allerdings heftiger. Wetter.com leidet dabei wie in jedem Herbst/Winter darunter, dass die Zugriffe auf Wetter-Websites bei schönem Wetter höher sind als bei schlechtem.

Größter Visits-Gewinner des Novembers war T-Online mit dem bereits erwähnten Plus von 25,7 Mio. Prozentual gesehen ging es aber vor allem für StayFriends (+22,4%) und Computerbild.de (+31,1%) nach oben. Die Springer-Website sprang damit zum ersten Mal überhaupt über die 20-Mio.-Marke.

Kräftige Neueinsteiger gibt es diesmal nahezu keine. Keins der zum ersten Mal ausgewiesenen Angebote kletterte über die Mio.-Marke, für den fünften Platz im EInsteiger-Ranking reichten Neue Deister Zeitung.de ganze 33.522 Visits. Größte New Entries waren qmnetwork.de mit 893.618 Visits, sowie HaustechnikDialog mit 616.178 Besuchen.

Ganz neu ist das folgende Ranking. Denn: Zum ersten Mal werden mit der Umstellung der IVW nun auch Visits für die Vermarkter ausgewiesen, bisher gab es in dieser Kategorie nur PIs. Die Nummer 1 heißt dementsprechend nun nicht mehr iq digital media marketing, die dank des VZ-Trios bei den Page Impressions immer unangefochtener Marktführer waren, sondern InteractiveMedia. Dank den vielen T-Online-Zugriffe führt das Unternehmen nach Visits knapp vor iq digital media marketing. Auf den weiteren Plätzen folgen SevenOne Media, IP Deutschland und das AOL Media Netzwerk:

Anmerkung: Eine gesonderte Analyse der November-IVW-Zahlen zur Nachrichten-Branche finden Sie an dieser Stelle.

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