Pay-Offensive mit „Bild“- & „Welt“-App

Springer startet ab Mittwochmorgen die große Mobil-Offensive: Die neuen „Bild“- und „Welt“-Applikationen sind kostenpflichtig und werden über ein Abo-Modell vertrieben. Bei der "Bild"-App können die Nutzer zwischen zwei Abo-Versionen wählen: Mit der Printausgabe des Folgetags ist die App von 'Bild' für 3,99 Euro pro Monat erhältlich, ohne PDF kostet sie 1,59 Euro. Die „Welt“-App gibt es als PDF-Version für 4,99 Euro bzw. 2,99 Euro pro Monat (ohne PDF). Im ersten Monat gibt's beide Angebote zum Schnupperpreis.

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Für beide Angebote gibt es spezielle Einführungspreise. Die „Bild“-App wird in den ersten 30 Tage nur 79 Cent kosten. Für die iPhone-„Welt“ schlägt der erste Monat nur mit 1,59 Euro zu Buche.
„Die iPhone-Apps sind ein weiterer Schritt unserer Initiative, mit attraktiven Inhalten eine zweite Säule der Monetarisierung in der digitalen Welt neben den Online-Werbeerlösen zu entwickeln“, sagt Springer-Chef Mathias Döpfner. „Natürlich lässt sich heute noch nicht exakt vorhersagen, wie und in welchem Tempo sich die Zahlungsbereitschaft der Nutzer entwickeln wird – Attraktivität der Inhalte und einfache Handhabung in der Abrechnung sind jedoch die beiden Grundvoraussetzungen für den Erfolg. Zudem sind für Axel Springer die Kontakte zu zahlenden Kunden aus Vermarktungssicht auf Dauer wertvoller als Kontakte zu Kunden von Gratis-Angeboten“.
Für ihr Geld bekommen die Nutzer – nach Meinung von Springer – einiges geboten. So lassen sich über die „Bild“- und „Welt“-Apps die Printausgaben der Boulevard-Zeitung und von „Welt kompakt“ bereits am Vorabend exklusiv als PDF lesen. Zudem sollen Breaking News und aktuelle Sportergebnisse über eine Push-Funktion direkt auf die iPhone-Displays gespielt werden. Die Startseiten beider Appliaktionen sollen sich darüber hinaus mit individuellen und mit regionalen Inhalten frei konfiguriert lassen.
Beide Applikationen nutzen alle technischen Möglichkeiten des iPhones und haben  die Navigationsebenen mit den verschiedenen Bildschirmebenen. So kann der Nutzer durch das Kippen des Phones auf eine andere Sortierung zurückgreifen. Das Ganze war beim Test im Journalistenclub des Pressehauses leicht und intuitiv zu handhaben. Sowohl "Welt" als auch "Bild" setzen dabei auch auf unterhaltende Elemente.
Mehr über die neuen Springer-Apps morgen bei MEEDIA.

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