VZ-Gruppe öffnet sich für externe Apps

Die Zeit einer abgeschotteten Plattform ist endlich vorbei: Die drei VZ-Portale StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ öffnen sich ab sofort für externe Applikationen. Ein besonderer Fokus soll dabei auf einem speziellen Datenschutz-Konzept liegen. Zum Start können die 15,7 Millionen VZ-Mitglieder auf neun Anwendungen aus den Bereichen Entertainment, Learning, Gaming und E-Commerce zugreifen. Bekannteste Kooperationspartner sind Stern.de, die Lehrerbewertungs-Plattform Spickmich.de oder Steereo.de.

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Die ganze App-Liste im Überblick: Besonders Stolz ist man in Berlin auf die neue Datenschutzlösung. Die Mitglieder sollen über sogenannte "Visitenkarten" eine möglichst umfassende Kontrolle über Ihre Daten behalten. "Für jede App können Nutzer eine gesonderte Visitenkarte anlegen und darin individuell festlegen, welche Informationen zur Verfügung gestellt werden sollen", heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

"Mit diesem einmaligen OpenSocial Konzept stellen wir unseren Mitgliedern neue praktische Funktionen innerhalb des Netzwerkes zur Verfügung, die die Nutzung bei höchstem Datenschutz und voller Daten-Kontrolle ermöglichen", sagt Markus Berger-de León, CEO der VZ-Netzwerke. "Diesen umfassenden Schutz der Privatsphäre bei externen Applikationen bieten nur die VZ-Netzwerke."
Zum Start dabei:
Brain Buddies (wooga, Social-Game)
FunCards (Plinga Online-Game)
MIKESTAR (Online-Karaoke)
pizza.de (Lieferdienste-Portal)
Spendino (Fundraising-Werkzeug)
spickmich (Lehrerbewertungsplattform)
steereo (Musikportal)
stern.de – Bilder des Tages
Turtle Squad (Plinga, Online-Game)
Für das zweite Quartal 2010 plant die Plattform auch die Einführung einer eigenen Bezahlfunktion. Dann soll es auch möglich werden, virtuelle Güter zu verkaufen. Dieser Geschäftsbereich gehört für Konkurrenten wie Facebook aktuell schon zu den am schnellsten wachsenden Einnahmequellen.

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