Japan trotzt der Print-Krise

Wenigstens ein Zeitungsmarkt scheint sich ungetrübten Wohlergehens zu erfreuen: "Asahi Shimbun" verlor in der ersten Hälfte 2009 gerade 0,1 Prozent an Auflage, andere führende Titel Japans sind ähnlich stabil. "Wegen unserer Basis an Abonnenten sehe ich keinen plötzlichen Einbruch für uns" sagte Kotaro Akiyama, Präsident von Asahi, der "Financial Times". In Japan werden über 90 Prozent aller Zeitungen nach Hause geliefert.

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Die Bedingungen sind beneidenswert: Die Gesamtauflage der japanischen Zeitungen liegt bei 51,5 Millionen, was recht genau einer Zeitung pro Haushalt entspricht. Im Vertrieb – vor allem als Austräger – arbeiten 70.000 Menschen. In den USA sind die Zeitungsauflagen im gleichen Zeitraum, den ersten Quartalen 2009, um über 10 Prozent gefallen.

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