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„Spiegel“ plant kostenpflichtige iPhone-App

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" steigt ins Rennen um Paid Content im mobilen Bereich ein. Wie der Branchendienst Kress.de berichtet, soll noch im Dezember eine iPhone-Applikation auf den Markt kommen. Dabei gehen die Hamburger aber eigene Wege, denn im Gegensatz zu den Anwendungen von Stern.de und Focus.de bringt der Spiegel das gedruckte Magazin aufs iPhone.

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Am Samstagabend können iPhone-Nutzer die "Spiegel"-Anwendung auf ihr Mobiltelefon laden. Es werden zwei Bezahl-Varianten angeboten, für das Einzelheft und als Abo. Die Preise bewegen sich im Bereich dessen, was die E-Paper-Ausgabe kostet, also 3,70 Euro. 70 Prozent der Einnahmen gehen an den Anbieter, 30 Prozent an Apple. 
Spiegel Online-Chefredakteur Rüdiger Ditz gegenüber Kress.de: "Wir glauben, dass es sehr erfolgversprechend ist, die einzigartigen Inhalte des ‚Spiegel‘-Heftes als App elegant zugänglich zu machen. Das wird seinen Preis haben." Nachrichtenbasierten Apps steht man beim "Spiegel" skeptisch gegenüber. "Unser Mobilportal wird sehr gut angenommen. Darum sehen wir zumindest im Augenblick keinen Grund, eine ,Spiegel Online‘-App zu starten", sagt Ditz und fügt hinzu: "Ich bezweifle, dass die Apps auf Dauer wirklich für ein nennenswertes Traffic-Volumen sorgen."

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