Anzeige

Wurm-Attacken auf iPhones und Facebook

Apples iPhone und Facebook wurden aktuell von Würmern infiziert. Der neuste iPhone-Wurm, der auch den iPod Touch befallen kann, versucht sich sogar drahtlos auf dem iPhone einzunisten und späht sensible Daten auf dem Smartphone aus. Der neue Facebook-Wurm ist harmloser, nervt aber trotzdem. Nutzer werden aufgefordert einen Knopf neben einer leicht bekleideten Dame zu drücken, um "mehr zu sehen". Drückt man drauf, nistet sich der Wurm auf der eigenen Facebook-Profilseite ein.

Anzeige

Der Facebook-Wurm ist aber nur darauf ausgelegt, sich selbst zu vermehren und richtet nach derzeitigem Kenntnisstand keinen größeren Schaden an. Der Wurm zeigt ein Foto einer leicht bekleideten attraktiven Frau und dazu den Animier-Text: "Want 2 c something hot? Click da button baby!" "Willst Du was heißes sehen, Klick auf den Knopf, Baby!"). Wer darauf reinfällt, übernimmt die Dame in sein Profil und animiert seine Facebook-Kontakte ebenfalls zum "click da button". Bisschen peinlich aber nicht weiter tragisch.

Die neuen iPhone-Würmer sind da schon weitaus gefährlicher. Der oben beschriebene iPhone Wurm späht Daten aus und schickte bereits Online-Kunden einer holländischen Bank via iPhone zu einer Phishing-Seite, also eine gefälschte Seite, die darauf aus ist, Konto-Zugänge auszuspähen. Ein weiterer iPhone Wurm namens iPhone/Privacy.A gilt als noch gefährlicher. Dieser Wurm kann auf Computern, z.B. auch in Geschäften installiert sein und sucht über drahtlose Internet-Verbinden permanent nach ungeschützten iPhones oder iPod Touches. Findet er welche, nistet er sich dort ein und versendet ebenfalls private Daten von dem iPhone aus. Die bekannten iPhone-Würmer verbreiten sich allerdings nur auf gehackten iPhones, auf denen die eingebaute SIM-Sperre entfernt wurde.

Experten raten Nutzern mit gehackten iPhones, auf jeden Fall ein neues Haupt-Passwort (Root Password) einzugeben. Ein älterer iPhone-Wurm ist eher harmloser Natur. Der so genannte Ikee-Wurm ändert das Hintergrund-Bild des iPhones zu einem Foto des 80er-Jahre Schmalz-Sängers Rick Astley. "Rickrolling" ist eine bekannte Spielart von eher harmlosen Computer-Würmern, bei denen Nutzer auf das Rick-Astley-Video "Never gonna give you up" umgeleitet werden.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige