Tomorrow Focus gewinnt Spruchstellenverfahren

Das Oberlandesgericht Hamburg hat entschieden, dass das Umtauschverhältnis in dem Verschmelzungsvertrag zwischen der Tomorrow Internet AG und der Tomorrow Focus AG (damals firmierend als FOCUS Digital AG) aus dem Jahr 2001 nicht unangemessen ist. Die Tomorrow Focus AG muss daher keine bare Zuzahlung an die Aktionäre der ehemaligen Tomorrow Internet AG leisten.

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Das Spruchstellenverfahren hatten Aktionäre der Tomorrow Internet AG gemäß § 15 Abs. 1 UmwG eingeleitet. Für sie war das in dem Verschmelzungsvertrag von 2001 festgesetzte Umtauschverhältnis unangemessen. In der ersten Instanz hatte das Landgericht Hamburg im Oktober 2006 noch zu Lasten der Tomorrow Focus AG entschieden. Daher hatte es den Verschmelzungsvertrag aus 2001 abgeändert und als zusätzliche Gegenleistung für die Übertragung des Vermögens der Tomorrow Internet AG auf die Tomorrow Focus AG für jede der abzugebenden Aktien der Tomorrow Internet AG zusätzlich eine bare Zuzahlung von EUR 0,37 festgesetzt.

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