Tarifverhandlungen bleiben ohne Ergebnis

Die zweite Verhandlungsrunde der Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) über einen neuen Manteltarifvertrag sind am Montag ohne Ergebnis geblieben. Die Verleger beharren auf ihren Forderungen, Einsparungen bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld und eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit vorzunehmen.

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"Die Zeitschriftenverleger bleiben dabei, die gegenwärtigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten mancher Verlage als Vorwand für Tarifdumping zu nutzen", kritisierte DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring. Der DJV hatte zuvor einen Rechtsanspruch auf bezahlte Berufsqualifizierung sowie die Einbeziehung der Onliner in die Tarifverträge gefordert. Der VDZ betonte den Zusammenhang zwischen der Integration der Online-Journalisten in die Tarifverträge und aus seiner Sicht notwendigen Veränderungen an der Altersvorsorge für alle Zeitschriftenredakteure. 

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