Duden-Verkauf: 30% unter Plan

Das kriselnde Bibliographische Institut aus Mannheim bereitet seine Umwandlung von der AG zur GmbH vor. Der Mehrheitseigner, der Berliner Cornelsen-Verlag, will das Unternehmen ganz übernehmen. Am Montag stimmten knapp 99,4 Prozent der Aktionäre einer Zwangsabfindung zu. Sie soll 95 Euro pro Aktie betragen. Unterdessen verkauft sich der aktuelle "Duden" schlechter als erwartet.

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An der Abstimmung nahmen nach einem dpa-Bericht rund 60 Aktionäre teil. Bis zum 22. Dezember bleibt Zeit, Einspruch zu erheben. Cornelsen ist seit vergangenem Mai Mehrheitseigner der Muttergesellschaft der Verlage Duden und Meyers und hält inzwischen 97,3 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen die Markenrechte am "Brockhaus" verkauft, nachdem ein Versuch zur Umstellung auf eine Online-Enzyklopädie gescheitert war.
Wie der "Mannheimer Morgen" berichtet, läuft der Verkauf des aktuellen Rechtschreib-Dudens schleppend und liegt derzeit 30 Prozent unter dem Ziel von 500.000 Exemplaren.

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