VPRT fordert Werbeverbot bei ARD-Hörfunk

Der Privatradio-Verband hat auf seiner Jahreshauptversammlung eine weitreichende Einschränkung der Werbung bei der ARD gefordert. "Wie auch im Fernsehmarkt beeinträchtigt die Werbung in den öffentlich-rechtlichen Programmen unsere wirtschaftlichen Spielräume und verzerrt den Wettbewerb", erklärte Hans-Dieter Hillmoth, Vizepräsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT).

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Der VPRT fordert, dass der ARD-Hörfunk in Zukunft von 6.00 bis 10.00 Uhr auf Werbung verzichten muss. Vorbild für eine Reform sollte das Werbeverbot sein, das bereits für die Primetime im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gilt.
Außerdem hat VPRT-Präsident Jürgen Doetz den neuen Sender ZDFneo erneut kritisiert und ein Einschreiten der Politik gefordert. Es sei unerträglich, dass die Politik wegschaue, wenn ein durch Gebühren finanziertes, rein auf das Erreichen der jungen Zielgruppe ausgerichtetes Angebot wie ZDFneo privaten Anbietern aus dem Free-TV und Pay-TV-Bereich das Wasser abgrabe, sagte Doetz.

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