Obama enttäuscht Twitter-Jünger

US-Präsident Barack Obama hat seinen 2,68 Millionen Followern bei Twitter eine herbe Enttäuschung bereitet. "Meine Daumen sind viel zu klobig, um in eine Telefontastatur zu schreiben", sagte Obama während seiner Asienreise in Shanghai. Was bedeutet: Seine Tweets sind zwar keine Fakes, aber auch nicht von ihm selbst verfasst – einschließlich des berühmten "We just made history" nach dem Wahlsieg.

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Die schwungvolle Standard-Zeile "Hey there! BarackObama is using Twitter" stimmt nach diesem Bekenntnis nur bedingt: Wie mutmaßlich viele Prominente, lässt Obama twittern. Da man in den Händen des Präsidenten oft einen Blackberry sieht, haben viele seine Mitteilungen jedoch für das ungefilterte Original gehalten.
Immerhin diente Obamas Offenbarung dem guten Zweck, ein weiteres Mal auf die Netzzensur in China hinzuweisen. Die Erwähnung hat eine Flut von Suchanfragen aus China nach Twitter ausgelöst – der Microblogging-Dienst ist dort aber so wenig erreichbar wie Facebook.

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