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Gates lockt WolframAlpha zu Bing

Microsofts Suchmaschine Bing wird künftig auch Resultate von "WolframAlpha" ausgeben. Der Software-Konzern rettet damit wahrscheinlich das im Frühsommer kurzzeitig gefeierte Start-up des Wissenschaftlers Stephen Wolfram vor dem Aus und verschafft sich selbst im Wettlauf mit Google ein smarteres Image. Bill Gates selbst soll den Kontakt hergestellt und das Projekt befördert haben.

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Die Suchmaske von "WolframAlpha" erregte im April 2009 die Web-Öffentlichkeit, weil einige Experten eine neue Generation intelligenter oder "semantischer" Suche im Geburtsstadium sehen wollten. Das Interesse – und die Visits – sanken allerdings schnell, nachdem sich herausstellte, dass das Werkzeug des Mathematikers Wolfram vorrangig Wissen aus Datenbanken in praktischer Weise zugänglich macht.
Microsoft, für das Gründer und Milliardär Bill Gates persönlich verhandelt haben soll, begrüßt den über eine offene API-Schnittstelle eingebundenen Neuzugang euphorisch und nennt ein Beispiel für eine "WolframAlpha"-Anwendung via Bing: Wer nach "body mass index" sucht, was diäterprobte Amerikaner permanent tun, kann seinen "BMI" direkt im Suchfeld berechnen und passende Grafiken über die eigene Position im Vergleich zum Durchschnitt ansehen.

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