Heidis Topmodel befreit sich aus Vertrag

Mit Hana Nitsch hat sich laut Bild.de erstmals eine Teilnehmerin der Casting-Show "Germany's Next Topmodel" aus ihrem Vertrag befreien lassen. "Bild.de" spricht von "Knebelverträgen", die Moderatorin Heidi Klum und ProSieben mit den erfolgreichen Kandidatinnen der Show abschließen würden. So seien im Jahr 2007 40 Prozent aller Gagen an ProSieben gegangen. Die Verträge seien sittenwidrig, wird ein Fachanwalt für Arbeitsrecht zitiert.

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Hana Nitsch kam 2007 bei "Germany’s Next Topmodel" ins Finale, schaffte es auf den dritten Platz. Mit Hilfe eines Anwalts konnte sie sich laut "Bild.de" jetzt aus dem Vertrag befreien. "Bild.de" zitiert die "Topmodel"-Finalistin: „Das ist das Beste, was mir und meiner Karriere passieren konnte. Ich bin unabhängig und kann über mich selbst bestimmen.“ Die Verträge nach der Show mussten mit einer Model-Agentur, die damals komplett zu ProSieben gehörte, abgeschlossen werden. Auch Heidi habe über die Firma ihres Vaters Günther Klum an den Jobs der Mädchen mitverdient, heißt es.

 Im ersten Jahr hätten die Mädchen 40 Prozent ihrer Gagen abgeben müssen, im zweiten 35 und im dritten 30 Prozent. Im Model-Business normal seien 20 Prozent."Bild.de" zitiert den Fachanwalt für Arbeitsrecht, Dr. Thomas Schwirtzek, der sagt solche Verträge seien "sittenwidrig". Neben den hohen Abgaben seien die Verträge zudem intransparent und ohne Anwalt nicht zu verstehen.
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