ADC wählt Rädeker zum neuen Sprecher

Die Mitglieder des Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. haben am Samstag Jochen Rädeker, 42, zu ihrem neuen Vorstandssprecher gewählt. Der Club kam in Hamburg auf seiner Jahreshauptversammlung zusammen und hat auch die neuen ADC Wettbewerbskategorien sowie über die strukturelle Neuausrichtung des ADC in Regionalsektionen und Fachbereiche verabschiedet. Damit ist die ADC-Führungskrise nach dem Rückzug des vorherigen Sprechers Amir Kassaei endgültig beendet.

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Das Programm von Jochen Rädeker steht für die Öffnung des Clubs für Mitglieder aus „nichtklassischen“ Kommunikationsdisziplinen sowie die Abbildung der Öffnung im ADC Wettbewerb und in der Clubstruktur. Fachdisziplinen wie z. B. Design, Editorial oder Kommunikation im Raum werden mit überarbeiteten Wettbewerbsstrukturen aufgewertet.
Die neuen, die Regionalsektionen ergänzenden Fachbereiche Design, Digitales, Editorial, Kommunikation im Raum, Werbung sowie Forschung und Lehre erleichtern den fachspezifischen Austauschs innerhalb des Clubs. „Der ADC ist heute einen wichtigen Schritt gegangen, um auch zukünftig die Instanz für kreative kommunikative Exzellenz im deutschsprachigen Raum zu sein. Stärker als bisher bildet der Club nun auch in seiner Struktur und im Wettbewerb die Vielfalt und interdisziplinäre Arbeitsweise der heutigen Kommunikationsbranche ab“, so der neuen ADC-Vorstandssprecher.
Jochen Rädeker ist Dipl.-Designer, Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter von Strichpunkt, Stuttgart, seit 2003 ADC Mitglied und seit 2004 im Vorstand. Jochen Rädeker ist der erste Vorstandssprecher des ADC, der nicht aus der „klassischen“ Werbung stammt. Der Art Directors Club ist der Club der führenden Kreativen Deutschlands. Er wurde 1964 gegründet und war bisher strukturell in die sechs Regionalsektionen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt Hamburg, München und Stuttgart aufgeteilt, die jeweils mit zwei Vorständen den Gesamtvorstand bilden.
Der Gesamtvorstand wird 2010 auf der nächsten Jahreshauptversammlung neu gewählt – mit jeweils sechs Regional- und sechs Fachbereichsvorständen. Als einzige Neuerung in diesem Jahr ist Britta Poetzsch als Nachfolge von Amir Kassaei als Berliner Sektionsvorstand in den Vorstand gewählt worden und vertritt ab sofort neben Sebastian Turner die Berliner Sektion.

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