SWR muss 10 Millionen Euro sparen

ARD-Chef Peter Boudgoust wird bei seinem Heimatsender zum Spar-Kommissar. Der SWR muss 2010 ein Einnahmen-Minus von rund zehn Millionen Euro verkraften. "Es geht nicht darum, weniger Wachstum zu verkraften, vielmehr stehen wir vor einem realen Minus an Einnahmen. Früher ging es darum, was wir noch zusätzlich machen. Heute müssen wir uns fragen, wovon wir uns trennen können", erklärte Boudgoust dem Landesrundfunkrat Baden-Württemberg.

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Der Rat berät am heutigen Freitag den Haushaltsplan-Entwurf für 2010. Tatsächlich abgesegnet wird der Entwurf allerdings erst am 4. Dezember.

Boudgoust gibt sich größte Mühe, den Sparzwang als gute Gelegenheit zu verkaufen: "Wir begreifen die Notwendigkeit zu sparen nicht als Gefahr, sondern als Chance, unsere Programme noch stärker auf den öffentlich-rechtlichen Auftrag auszurichten. Damit greifen wir zum effektivsten Mittel, um die Gebührenakzeptanz zu erhöhen: Wir wollen mit unseren Programmen mehr Menschen erreichen, also auch die Altersgruppen und Schichten, die uns zum Teil schon den Rücken gekehrt haben."

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