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Kartell-Probleme für Murdochs „Paid Content“

Offen eingeräumte Absprachen über Modelle und Preise bei Bezahlschranken im Internet könnten Rupert Murdoch zumindest in Großbritannien Ärger mit den Anti-Trust-Gesetzen eintragen. Der Wettbewerbsrechtler Alan Davis warnt Medienunternehmen im "Guardian", ihre Geschäftsstrategien öffentlich untereinander zu diskutieren: "Sonst werden die Behörden ganz sicher tätig werden."

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Murdochs News Corp. gilt weltweit als Vorreiter beim Versuch, Online-Inhalte nur noch gegen Gebühr zugänglich zu machen. Das Thema bewegt die gesamte Medienbranche und ist Gegenstand zahlloser Kongresse und Diskussionen. Auch aus den USA sind Versuche der ums Überleben kämpfenden Verlage bekannt, gemeinsame Lösungswege zu suchen.
Auch in Deutschland müssten offensichtliche Absprachen unter Wettbewerbern die Kartellwächter zumindest zu Prüfungen veranlassen. Womöglich sollten auch sie eine Warnung des Juristen Davis beherzigen: „Über Preise sollten die Wettbewerber schon gar nicht sprechen.“

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