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Aust-Team: 21 Köpfe fürs WAZ-Projekt

Immer mehr Details zu Stefan Austs neuem Magazin gelangen in die Öffentlichkeit. Der Mediendienst "V.i.S.d.P." hat jetzt das komplette Redaktionsteam des früheren "Spiegel"-Chefredakteurs benannt. Offenbar baut Aust auf die Fähigkeiten ehemaliger "Spiegel"-Leute. Neun der etwa 20 Redakteure stammen vom Magazin bzw. von Spiegel TV. Zudem sind ein vormaliger "taz"-Chefredakteur sowie zwei freie Autoren der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" mit an Bord.

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Beim gedruckten „Spiegel“ hat Aust nach Informationen des „V.i.S.d.P.“ sechs Redakteure abgeworben: Malte Herwig und Caroline Schmidt sowie die Nachwuchsautoren Jochen Brenner, Nicolas Büchse, Christian Fuchs und Lars Gaede. Als Art Director ist Uwe C. Beyer, auch ein „Spiegel“-Ehemaliger, an Bord. Ebenfalls aus dem Spiegel-Reich, allerdings vom TV-Format, kommen Daniel Bäumler, Charlotte Krüger und Detlev Konnerth. Außerdem konnte Aust den ehemaligen China-Korrespondenten des „Stern“ Adrian Geiges engagieren, sowie Severin Mevissen, die wohl wie schon für „Max“ aus New York berichten wird. Ex-„taz“-Chefredakteur Max Thomas Mehr, Guido Eckert, Stefan Krücken, Stephan Seiler, Benjamin Reuter sowie die beiden freien Autoren der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“: Volker Stollorz und Greta Taubert.

Bereits im Sommer war bekannt geworden, dass Thomas Amman und Christian Krug die neue Redaktion leiten werden. Amman kennt Aust aus gemeinsamen Tagen bei Spiegel-TV, Krug verantwortete zuletzt die Lifestyle-Zeitschrift „Max“, die im Januar 2008 eingestellt worden war. Nach MEEDIA-Information sind die genannten Namen nicht aus der Luft gegriffen. Allerdings ist unklar, ob es in allen Fällen tatsächlich Verträge gibt oder ob nur Gespräche geführt wurden. Auch der Umfang der Tätigkeit der einzelnen Autoren ist unbekannt.
Der Berliner Mediendienst „V.i.S.d.P.“ verortet das zu vermutende Redaktionskonzept des in der Entwicklung befindlichen Printtitels „zwischen ‚Max‘ und ‚Spiegel'“, als „schlanke“ und „unterhaltende“ Wochenzeitschrift. Tatsächlich haben viele Autoren bereits für „Max“ geschrieben. Die Liste macht aber noch eins deutlich: So klein, wie das Projekt oft geredet wird, scheint es nicht zu sein – das zeigt die Reihe von hochklassigen und sicher nicht ganz billigen Autoren.

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