US-Kampagne für kriselnde Zeitschriften

Verzweiflung oder gute Idee? Mit Hearst, Time Inc. und Wenner Media haben sich drei große Zeitschriftenverlage zusammengetan, um eine Imagekampagne für ihr Krisen-Produkt zu entwickeln. Dies zu einem Zeitpunkt, wo speziell Time Inc. erneut mit Entlassungen begonnen hat, um 100 Millionen Dollar einzusparen.

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Die letzte gemeinsame Kampagne des Branchenverbands datiert von 2005, auch Condé Nast im Alleingang hat zuletzt 2006 geworben. Die geplante Kampagne soll nach Informationen von „Mediaweek“ auf Leser ebenso sehr wie auf Anzeigenkunden zielen, um den Krisensignalen der Branche etwas entgegenzusetzen. 
Die Kooperation der rivalisierenden Konzerne deutet auf einen neue Strategie hin: Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass US-Verlage auch an einer gemeinsamen Online-Plattform für E-Reader basteln.
Bei Time Inc. Sind unterdessen die ersten von wahrscheinlich vielen Kündigungen ausgesprochen worden; es traf zunächst bis zu 20 Anzeigenverkäufer von „Sports Illustrated“.

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