„SZ“-Besitzer brauchen frische Millionen

Die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) trifft die Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung in der Druckerei zum ungünstigsten Zeitpunkt: Die "taz" berichtet, dass am Mittwoch die Gesellschafterversammlung der Gruppe Württembergischer Verleger (GWV) über eine nötige Kapitalerhöhung bei der Holding beriet. Dies stelle die kleineren Verlage der GWV vor große Probleme.

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Das Steuerverfahren könnte die finanzielle Schieflage des Konzerns (u.a. „Süddeutsche Zeitung“, „Stuttgarter Zeitung“, „Rheinpfalz“) gefährlich verstärken. Der GWV gehören knapp 45 Prozent an der SWMH, die derzeit bei fast allen Blättern gravierende Sparmaßnahmen einleitet.
Die „taz“ zitiert dazu  den Medienexperten Horst Röper: „Die Kleineren trifft das zur Unzeit“, weil sie selbst unter Einnahme-Rückgängen litten.

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