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„Stromberg“ startet mit Bestwerten

Mit seinem Comedy-Line-up am Dienstag behauptet sich Pro Sieben inzwischen hervorragend gegen die RTL-Serien: 1,82 und 2,05 Mio. werberelevante Zuschauer sahen ab viertel nach acht neue Folgen der "Simpsons", 1,67 und 1,93 Mio. blieben bei "Two and a half men" dran – und schließlich startete die neue "Stromberg"-Staffel mit fantastischen Marktanteilen von 16,6 % und 16,8%. Mit 1,75 und 1,33 Mio. Zuschauern katapultierte sich die Bürosatire außerdem auf Platz 10 und 14 der Tagescharts.

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Damit schlug sich „Stromberg“ nicht viel schlechter als Konkurrent „Monk“ zur gleichen Zeit bei RTL, der mit 1,95 Mio. Zuschauern im Alter von 14 bis 49 Jahren 19,5 % Marktanteil erreichte (Platz 6). Wird „Stromberg“ nach vier Staffeln doch noch zum Quotenhit? Mal sehen, immerhin startete auch die dritte Staffel im März 2007 mit einem sehr guten Marktanteil von 15,5 %, damals waren 1,17 Mio. junge Zuschauer dabei – allerdings ließen sich die guten Zahlen in den Wochen darauf nicht halten. Außerdem erscheint an diesem Freitag bereits die DVD mit sämtlichen Folgen der neuen Staffel.

Grund zum Jubeln hat Pro Sieben aber allemal: Mit seiner Comedy-Doppelfolgenstrategie durchlöchert der Sender die RTL-Dominanz im Ranking der meistgesehenen Sendungen vom Dienstag wie einen Schweizer Käse. Ganz oben steht zwar immer noch „Dr. House“, der diesmal von 3,43 Mio. gesehen wurde (26,6 % MA), gefolgt von „CSI: Miami“ mit 2,99 Mio. (23,4 % MA) und „GZSZ“ mit 2,3 Mio. (21,4 % MA). Auf Platz 4 folgt dann aber prompt Pro Sieben mit den „Simpsons“ (15,4 % MA), nach „RTL aktuell“ und „Monk“ platzieren sich „Two and a half men“ (15,1 % MA) und wieder die „Simpsons“ (14,7 % MA). Vor „Stromberg“ folgt auf Platz 9 noch die Sat.1-Komödie „All you need is love – Meine Schwiegermutter ist ein Mann“, mit der sich auch Sat.1 nicht über mangelnde Resonanz beschweren kann: 1,77 Mio. Zuschauer reichten für 13,8 % Marktanteil im jungen Publikum.

Wenige Überraschungen gibt’s derweil in der zweiten Reihe: RTL II holt mit „Zuhause im Glück“ und „Wunschkinder“ jeweils gute 6,7 %, Vox schafft ab 20.15 Uhr mit „Goodbye Deutschland!“ 6,9 % und Kabel 1 wurschtelt sich mit Tom Cruise und „Eine Frage der Ehre“ auf 6,6 % Marktanteil. Um auch den täglichen Krisenherd nicht zu vergessen, an den sich Vox gestellt hat: Am Nachmittag hielt sich der Brandschaden diesmal sogar in Grenzen. „Prominent!“ steigert sich auf 5,2 %, „Frauenzimmer“ immerhin auf 4,2 % – wenn das kein Positivausrutscher ist, bleibt Vox vielleicht doch noch Hoffnung. Nur das „Promi-Kochduell“ verharrt mit 2,5 % im Tief.

So, und wenn wir schon beim Prinzip Hoffnung sind: Am Abend hatten ARD und ZDF beim jungen Publikum nicht viel zu melden. Beim ZDF gilt das sogar nicht mal nur fürs junge Publikum.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:
Mit der Hannes-Jaenicke-Doku „Im Einsatz für Haie“ landet das Zweite einen Superflop um 20.15 Uhr: Lediglich 1,75 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren wollten sehen, wie der Schauspieler auf Hawaii erklärt, warum Haie nicht die Killermaschinen sind, zu denen sie der Mensch immer macht. Das reichte nur für 5,5 % Marktanteil. Ganz wacker schlug sich derweil Dieter Nuhr mit seiner neuen Sendung „Nuhr so“, die ab 22.45 Uhr 2,04 Mio. sehen wollten (12,2 % MA). Und dann startete direkt im Anschluss ja die BBC-Agentenserie „Spooks“, die sich das ZDF eigentlich für seinen neuen Digitalkanal ZDFneo gesichert hat, jetzt aber auch zu später Stunde im Hauptprogramm ausprobiert. Vorerst mit mäßigem Erfolg: 0,83 Mio. wollten wachbleiben. Die meistgesehene ZDF-Sendung des Tages waren „Die Rosenheim-Cops“ um 19.25 Uhr (4,56 Mio.)

Bei RTL muss sich „Dr. House“ mit 4,8 Mio. Zuschauern ab 3 Jahren (16 % MA) knapp „CSI: Miami“ geschlagen geben (4,85 Mio.), am erfolgreichsten im Gesamtpublikum war jedoch das Erste mit seiner „Tierärztin Dr. Mertens“, die 6,15 Mio. Menschen einschalteten. 5,81 Mio. blieben im Anschluss für „In aller Freundschaft“ dran. Nicht mal in die Nähe kommt Sat.1 mit seinem Schwiegermutter-Film, aber insgesamt 3,52 Mio. Zuschauer und 11,4 % Marktanteil sind trotzdem nicht zu verachten.

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