Ein Telefon, das nur twittern kann

Die US-Firma Peek hat ein neues Handheld-Gerät vorgestellt, das nur twittern kann - sonst nichts. Der oder das TwitterPeek ist flach und etwas kleiner als eine Handfläche. Mit dem Gerät lassen sich unbegrenzt 140-Zeichen-Nachrichten empfangen und schreiben, ebenso Direct Messages. Auch sollen Bilder, die bei Twitpic hochgeladen werden, angezeigt werden können. Das twitternde Gerät wird derzeit mit zwei verschiedenen Preismodellen angeboten.

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Wer 199 Dollar zahlt, hat keine weiteren Kosten und kann TwitterPeek unbegrenzt zum Twittern nutzen. Man kann aber auch nur 99 Dollar für das Gerät zahlen. Nach sechs Monaten werden dann allerdings 7,95 Dollar monatliche Nutzungsgebühr fällig. Zumindest letzteres ist kein sonderlich attraktives Angebot. Ein Daten-Upgrade für einen bestehenden Handy-Vertrag dürfte billiger zu haben sein.

Die Firma Peek ist hierzulande nicht sonderlich bekannt. Peek stellte bisher E-Mail-Reader her, die in der Funktion etwa mit dem sogenannten PocketWeb von 1&1 vergleichbar sind, aber besser aussehen. Für die Mail-Handhelds Peek und Peek Pronto hat die Firma ähnliche Angebote wie für TwitterPeek parat. Entweder man zahlt einen relativ teuren Gerätepreis und hat dann keine monatlichen Gebühren. Oder man zahlt einen geringen Preis und monatliche Gebühren. Bei dem Mail-Peeks belaufen sich die Gebühren auf immerhin fast 15 Dollar pro Monat.

Vertrieben werden die Peeks exklusiv über die eigene Website oder über Amazon. Für Hardcore-Twitter-Junkies ohne Smartphone ist das Gerät vielleicht eine Überlegung wert. Wer aber bereits ein Smartphone mit Daten-Flatrate sein eigen nennt, braucht nicht noch ein weiteres Gerät mit sich zu schleppen. Die Zielgruppe für TwitterPeek dürfte also überschaubar bleiben. Zudem ist unklar, ob das Gerät überhaupt außerhalb der USA funktioniert. Auf der Firmen-Website ist lediglich von einer Funk-Abdeckung innerhalb der USA die Rede. Falls TwitterPeek außerhalb der USA nur in WLAN-Netzen funktioniert, hat es sich als mobile Twitter-Alternative ohnehin erledigt.

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