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„AZ“-Chef dementiert Radikalumbau

Das Management der Münchner "Abendzeitung" hat eine über Twitter verbreitete Meldung des Berliner Mediendienstes "V.i.S.d.P." in vollem Umfang dementiert. Der Branchendienst hatte berichtet, dass bei der "AZ" ein radikaler Personalabbau unmittelbar bevorstehe. Noch vor Weihnachten solle zwei Dritteln der Festangestellten gekündigt werden. Der erst zwei Tagen amtierende Geschäftsführer Dieter Schmitt zu MEEDIA: "Komplette Lüge. An den Gerüchten ist nichts dran, es gab nicht einmal Gespräche."

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Schmitt kritisierte, dass Journalisten, die „so einen hanebüchenen Unsinn“ in die Welt setzten, die Mitarbeiter nur ohne Not verunsichern würden. Auch die „AZ“, so der Geschäftsführer, müsse sparen. Aber: „Verraten Sie mir mal, wie wir mit nur noch einem Drittel der Belegschaft unsere Zeitung machen können.“ Es gebe bislang keinerlei Beschlüsse bezüglich personeller Maßnahmen.
Die angespannte finanzielle Lage bei der Zeitung hat sich in der Finanzkrise verschärft, in letzter Zeit gab es wiederholt Berichte, wonach die Gesellschafter mit Kaufinteressenten für die „AZ“ verhandelten. Verleger Johannes Friedmann hatte vor einiger Zeit angekündigt, dass die „Abendzeitung“ verstärkt Synergien mit der „Süddeutschen Zeitung“ suchen werde.

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