Zeitungen stürzen seit 2004 neun Punkte ab

"Netzökonom" Holger Schmidt von der "FAZ" hat die zwei Wochen alte "Acta"-Studie von Allensbach über die Mediennutzung der Deutschen noch einmal ausführlich analysiert und dabei besonders den Rückzug von Print als "wichtige Informationsquelle" herausgearbeitet. Über fünf Jahre betrachtet, ist der Anteil der Zeitungsnutzer um bestürzende neun Prozentpunkte gefallen.

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Die Deutung der jährlich erhobenen Zahlen seit 2004 zeigt die Probleme der Zeitungen sehr drastisch. Schmidt: „Besonders stark ist der Rückgang in den mittleren Altersschichten zwischen 20 und 49 Jahre, unter den Menschen mit Abitur (minus 12 Prozentpunkte) und in der Gruppe der 20- bis 39-Jährigen mit abgeschlossenem Studium (minus 13 Punkte).“
Bei den Jugendlichen beträgt der Anteil, der Zeitungen nicht als wichtige Quelle nennt, schon 50 Prozent. Im Alter von 20 bis 39 Jahren lesen 36 Prozent keine Zeitung mehr.

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