WDR: keine Einflussnahme von Jörder

Es gab offenbar keine unzulässige Einflussnahme von WDR-Verwaltungsratsvorsitzendem Ludwig Jörder in seiner Funktion als Geschäftsführer der Westfalenhallen Dortmund GmbH. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prüfung der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Dem Verwaltungsratsvorsitzenden wurde vorgeworfen, Geschäfte mit dem Sender gemacht haben. Jörder ist Hauptgeschäftsführer der Westfalenhallen in Dortmund, in denen regelmäßig WDR-Veranstaltungen stattfinden. Daneben ist er Geschäftsführer einer Gesellschaft, die das Best Western Parkhotel Westfalenhallen betreibt. Das Hotel wird für WDR-Mitarbeiter und -Gäste genutzt.

„Laut Prüfbericht gab es keinerlei Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung der Westfalenhallen durch den WDR in den vergangenen Jahren. In den letzten fünf Jahren war die Westfalenhalle ein einziges Mal im Auftrag des WDR gebucht worden“, erklärt nun der Sender. „Auch konnte weder ein mittelbarer noch ein unmittelbarer Einfluss von Ludwig Jörder auf die Vergabemodalitäten bei den Buchungen des den Westfalenhallen zugehörigen Hotels festgestellt werden.“

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