„FAS“: Entschädigung für Boris Becker

Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" muss Boris Becker nachträglich eine Lizenzgebühr im sechsstelligen Bereich bezahlen. So lautet das Urteil des Bundesgerichtshofs. Die "FAS" hatte ein Foto Beckers 2001 über den vereinbarten Zeitraum hinaus zu Werbezwecken genutzt.

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Die eigentliche Vereinbarung zwischen „FAS“ und Becker sah vor, dass die Sonntagszeitung in einer Dummy-Ausgabe mit dem Konterfei des Promis („Der gestrauchelte Liebling“) für die neue Aufmachung des Titels werben durfte. Tatsächlich nutzte die „FAS“ das Bild Beckers auch noch in der realen Ausgabe bis einschließlich März 2002. Dies befand das BGH als nicht gerechtfertigt. Nach Meinung der Richter wäre es der Zeitung zumutbar gewesen, ihre Werbung umzustellen.
In einem Prozess hatte das Münchner Landgericht Becker 1,2 Millionen Euro zugesprochen. Dies allerdings für die komplette Laufzeit der am 10. September 2001 gestarteten Werbekampagne. Das Oberlandesgericht München muss nun über die Höhe der Entschädigung neu befinden.

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