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„Spiegel“ streicht die Bordexemplare zusammen

Der "Spiegel" wird seine per Bordexemplar verteilte Auflage ab 2010 drastisch senken. Aus den derzeit rund 80.500 in Flugzeugen ausgegebenen Heften sollen dann nur noch 5.000 werden, wie Horizont.net berichtet. Damit riskiert das Magazin, erstmals seit 1989 bei den Gesamtverkäufen wieder unter die Mio.-Marke zu fallen.

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Als Grund gibt „Spiegel“-Geschäftsführer Ove Saffe gegenüber Horizont.net an: „Der Zeitschriftenmarkt hat sich in den vergangenen Jahren so entwickelt, dass der Borddienst zum Verlustgeschäft geworden ist.“ Die Airlines würden immer weniger für die verteilten Magazine bezahlen, manche Verlage müssten sogar draufzahlen, um in die Flugzeuge zu kommen. Auch der „Spiegel“ würde der Lufthansa laut Saffe in der jüngeren vergangenheit unter dem Selbstkostenpreis geliefert. Ab 2010 sollen daher nur noch einige gut bezahlende internationale Airlines mit dem Magazin beliefert werden, Lufthansa-Kunden müssen sich den „Spiegel“ wieder selbst kaufen.

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