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Bizarrer Web-Kult um Michael Jackson

Michael Jackson ist zwar tot, doch online findet er keine Ruhe. Im Web hat sich ein bizarrer Kult um den verstorbenen King of Pop entwickelt. So will ein Esoteriker aus London zu Halloween via Twitter Kontakt zu Michael Jackson und anderen toten Promis in einer Twitter-Seance aufnehmen. Die Premiere der Jackson-Doku "This is it" sorgt für Medienrummel ohne gleichen und Forbes.com kürt Jackson in einer Internet-Hitliste zum drittreichsten toten Promi.

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Die Website der US-Wirtschaftszeitschrift „Forbes“ hat eine Hitliste mit verstorbenen Promis erstellt, die seit ihrem Tod am meisten verdient haben. Eingerechnet werden u.a Erlöse aus Versteigerungen oder Urheberrechten.Jackson kommt mit 90 Mio. Dollar Verdienst seit seinem Tod dabei aber „nur“ auf Platz drei. Vor ihm landet der Modeschöpfer Yves Saint Laurent mit 350 Mio. Dollar auf Platz eins und das Musical-Schreiber-Duo Rodgers und Hammerstein („The Sound of Music“) mit 235 Mio. Dollar auf Platz zwei. Kaufen können sich die Toten freilich nichts mehr dafür.

Aber man kann sie via Twitter fragen, was sie kaufen würden. Unter @tweance kann man einem Esoteriker aus London Fragen an tote Promis schicken. In der Halloween-Nacht auf den 1. November sollen diese Fragen dann in einer Twitter-Seance, einer „Tweance“, geklärt werden. Michael Jackson gilt aufgrund zahlreicher Nutzerfragen bereit als gesetzt. Ebenso angefragt werden die Toten Kurt Cobain, River Phoenix und William Shakespeare.

Über das Internet und Twitter wird auch die Hysterie zum Start der Michael-Jackson-Doku „This is it“ angeheizt. Der Film zeigt Mitschnitte von den Proben zu Jacksons geplanter Comeback-Tournee, die von Jacksons Weggefährten Kenny Ortega zu einem musikalischen Denkmal für den King of Pop montiert wurden. Der Film wird weltweit in 18.000 Kinos gezeigt, aber nur zwei Wochen lang. So wird auch nach Michael Jacksons Tod noch einmal ein gutes Geschäft mit dem King of Pop gemacht. Sony hat 60 Mio. Dollar für die Rechte an den Probe-Aufnahmen von Jacksons geplanter Comeback-Tournee bezahlt. Nun kalkuliert der Konzern mit Einnahmen in Höhe von rund 250 Mio. Dollar allein aus den ersten fünf Tagen „This ist it“.

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