Pole-Position für Yvonne Bauer

Die FAZ kürt in einer Betrachtung zum Hamburger Verlagshaus Bauer die zweitjüngste Tochter Yvonne Bauer, 32, zur Favoritin auf die Nachfolge des bald 70-Jährigen Heinz Bauer an der Spitze des Familienunternehmens. Bei der Präsentation der Bilanz für 2008 am kommenden Donnerstag werde erstmals der Auslandsumsatz höher sein als der in Deutschland erzielte: Grund ist die Übernahme des britischen Emap-Konzerns.

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Yvonne Bauer gilt schon länger als Kronprinzessin des Hauses, weil sie sich um die Aufarbeitung der teils skandalösen Zustände in der Vertriebsabteilung verdient machte. Auch bei den harten Auseinandersetzungen um Grosso-Verträge spielt sie eine Rolle.

Auch die Gründung von acht GmbHs (u.a. „Bauer Programm“ und „Bauer Lifestyle“) wird als Indiz gewertet. FAZ-Autor Timo Kotowski: „Sie sollen künftig wohl als Muttergesellschaften für die Redaktionen dienen und den Töchtern die Nachlasspflege erleichtern.“

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