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Auch Yahoo sieht Zeichen der Besserung

Wenn es noch einen letzten Beweis für das Ende der Krise gebraucht hat, dann kommt er aus dem kalifornischen Sunnyvale. Der Internetpionier Yahoo verkündete nach Handelsschluss nämlich Quartalszahlen, die die Analystenschätzungen deutlich übertreffen konnten. Die umstrittene Vorstandsvorsitzende Carol Bartz konnte damit nach einem Dreivierteljahr endlich ihren ersten Achtungserfolg verbuchen. Allerdings war er in erster LInie Kosteneinsparungen geschuldet – die Umsätze fallen weiter.

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Wenn es noch einen letzten Beweis für das Ende der Krise gebraucht hat, dann kommt er aus dem kalifornischen Sunnyvale. Der Internetpionier Yahoo verkündete nach Handelsschluss nämlich Quartalszahlen, die die Analystenschätzungen bei weitem übertreffen konnten. Die umstrittene Vorstandsvorsitzende Carol Bartz konnte damit nach einem Dreivierteljahr endlich ihren ersten Achtungserfolg verbuchen. Allerdings war er in erster LInie Kosteneinsparungen geschuldet – die Umsätze fallen weiter.
Krisenkind Yahoo meldet sich zurück. Nach Jahren der erodierenden Gewinne kann der Internetpionier endlich so etwas wie eine Trendwende präsentieren. 4 Cents je Aktie oder 54 Millionen Dollar fuhr Yahoo noch im dritten Quartal des vergangenen Jahres ein – nun blieben zwischen Juli und September diesen Jahres unterm Strich 187 Millionen Dollar oder 13 Cents je Aktie hängen.

Das war weitaus mehr als von Analysten erwartet worden war. Die vom Thomson Financial befragten Volkswirte hatten nur mit einem Überschuss von 7 Cent je Aktie bei Umsätzen gerechnet. Tatsächlich erlöste Yahoo in den 91 Tagen von Juli bis September jedoch 1,13 Milliarden Dollar.
 
Erleichterung bei Anlegern: „Yahoo hat es diesmal nicht vermasselt!“
So weit, so gut. Doch der Umsatz-Vergleich mit dem Vorjahr lässt Yahoos Quartalszahlen durchaus in einem anderen Licht erscheinen: Seinerzeit nämlich erlöste Yahoo 1,33 Milliarden Dollar. In anderen Worten: Die steigenden Gewinne wurden durch das rigide Kostensenkungsprogramm – verbunden mit zahlreichen Kündigungen – von Carol Bartz erkauft.

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„Yahoo hat es diesmal nicht vermasselt!“, ordnete der Branchendienst „Alley Insider“ Yahoos Zahlenwerk ein, um dann gleich für den Dämpfer zu sorgen: „Das heißt aber nicht, dass die Dinge nun gleich viel besser werden“, so der „Alley Insider“. Anlegern reichte unterdessen schon das Ausbleiben weiterer schlechter Nachrichten, um erfreut auf die Quartalsbilanz zu reagieren. Die Aktie steigt nachbörslich um 5 Prozent auf über 18 Dollar.

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