„Das Supertalent“ siegt mit neuem Rekord

Was für ein Start für die neue Staffel: 4,03 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen den "Supertalent"-Auftakt am Freitagabend bei RTL - ein Marktanteil von 34,0%, der klare Tagessieg und ein neuer Rekord für die Sendung. Der lag zuvor bei 3,56 Mio. und stammte aus dem November 2008. Darunter leiden musste natürlich Sat.1 und die Tanzshow "Yes we can dance": Bei 7,7% blieb das Finale hängen. Ein bisschen aufatmen kann hingegen Oliver Pocher: Seine Show kletterte um 22.15 Uhr auf 12,5%.

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Der Freitag bei den 14- bis 49-Jährigen:

1,23 Mio. Werberelevante sahen „Die Oliver Pocher Show“, die damit immerhin 8 der Tages-Charts belegt und mit den erwähnten 12,5% ebenfalls einen neuen Rekord in der allerdings noch recht kurzen Geschichte der Sendung aufstellte. Gegen die RTL-Armada hatte Pocher jedoch keine Chance: Hinter dem „Supertalent“ und seinen 4,03 Mio. jungen Zuschauern platzierten sich noch fünf weitere RTL-Programme vor der gesamten Konkurrenz. So blieben 2,15 Mio. 14- bis 49-Jährige im Anschluss an „Das Supertalent“ noch bei „100% Tokio Hotel“ hängen (21,0%), je 1,33 Mio. sahen noch die beiden „Böse Mädchen“-Episoden nach 23 Uhr. Die 23.15-Uhr-Folge fiel dabei aber auf mitelmäßige 16,2%. Komplettiert wird die siegreiche RTL-Armada von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „RTL aktuell“.

Einen schwachen Abend erlebten dank dieser RTL-Dominanz Sat.1 und ProSieben: Bei Sat.1 verabschiedeten sich nur 0,91 Mio. junge Zuschauer von „Yes we can dance“ bevor Oliver Pocher den Abend mit seinen 12,5% noch heraus riss und auch die folgende Sketch-Comedy „Zack!“ noch beflügelte. ProSieben blieb mit „Der Einsatz“ um 20.15 Uhr bei schwachen 10,0% hängen und fiel mit „Galileo Mystery“ um 22.30 Uhr auf noch schwächere 8,0% herab. Einzig der Vorabend mit „Galileo“ (14,1%) und „Die Simpsons“ (13,7%) konnte dort überzeugen.

Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga sah es in der Prime Time recht durchwachsen aus. Freuen kann sich RTL II, wo „X-Men – Der Film“ mit 0,97 Mio. jungen Zuschauern auf tolle 8,2% sprang. Bei kabel eins überzeugte vor allem US-Krimiserie „Cold Case“ – aber erst um 22.15 Uhr. 0,84 Mio. 14- bis 49-Jährige hievten den Marktanteil dort auf starke 7,9%. Zuvor blieb eine weitere „Cold Case“-Episode bei unbefriedigenden 5,8% hängen, „Ghost Whisperer“ versagte um 20.15 Uhr mit 3,5% sogar komplett. Immerhin im Mittelmaß landete Vox um 20.15 Uhr: „CSI: NY“ erkämpfte sich 7,3%. Danach rutschte „The Closer“ allerdings auf unschöne 6,0% und „Law & Order: Special Victims Unit“ auf 5,9%.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wehrte sich Das Erste am erfolgreichsten gegen RTL: 20.15-Uhr-Komödie „Plötzlich Onkel“ kam trotz „Supertalent“-Konkurrenz auf gute 8,3%, der Kölner „Tatort“ sprang um 21.45 Uhr sogar auf 9,3%. Auch das ZDF kann mit seinen Zahlen im jungen Publikum zufrieden sein: „Der Kriminalist“ erzielte 8,4%, die „SOKO Leipzig“ 7,3%. Auch bei den kleineren Sendern gewann ein öffentlich-rechtliches Programm den Tag: „Unser Sandmännchen“ fand am KI.KA-Vorabend neben den vielen Kindern auch 0,40 Mio. 14- bis 49-jährige Freunde – ein Marktanteil von 5,3%.

Der Freitag im Gesamtpublikum:

Auch insgesamt ließ „Das Supertalent“ seiner Konkurrenz keine Chance. 6,73 Mio. waren bei RTL im Durchschnitt dabei, in der Spitze um 22.03 Uhr sogar 8,02 Mio. ARD-Komödie „Plötzlich Onkel“ erkämpfte sich mit guten 5,36 Mio. Zuschauern den zweiten Platz, auf Rang 3 findet sich ein weiterer 20.15-Uhr-Konkurrent: „Der Kriminalist“ vom ZDF mit 4,54 Mio. Sehern. Hinter diesen drei Programmen finden sich vornehmlich weitere öffentlich-rechtliche Sendungen: die 19-Uhr-„heute“-Sendung, die 20-Uhr-„Tagesschau“, die „SOKO Leipzig“, die „SOKO Wien“, der „Tatort“ und das „Forsthaus Falkenau“.

Abseits der großen drei Sender erging es Sat.1-Nachmittagsserie „Niedrig und Kuhnt“ am besten: 2,93 Mio. hievten sie um 16.55 Uhr auf 21,0% und bescherten ihr höhere Zuschauerzahlen als den Prime-Time-Programmen von Sat.1, ProSieben & Co. Um 20.15 Uhr lief es für ProSiebens „Der Einsatz“ am wenigsten schlecht: 1,64 Mio. Zuschauer reichten für 5,5%. „Yes we can dance“ erreichte bei Sat.1 nur 1,57 Mio. und musste sich damit beinahe noch dem erfolgreichsten Programm der kleineren Sender geschlagen geben: mdr-Sendung „Nun will der Herbst uns grüßen“ sprang mit 1,43 Mio. Volksmusikfreunden auf sehr gute 4,7%. Normal sind für den mdr 2,2%.

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